Spanierinnen holten beim 3×3 Event am Wiener Heumarkt zwei Mal Gold.

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Am dritten Tag, den 14ten Juni 2026, siegten die Spanierinnen aus Madrid in zwei Finalspielen, und Bronze gab es fürs Team München mit Quoten-Österreicherin Kathrin im Wheel Chair-3×3-Bewerb.

Hochspannende Finalspiele gab es noch am dritten Tag bis zuletzt im vollbesetzten Wiener Heumarkt.

Am Sonntag gewannen die Spanierinnen das spannende Finale der 3×3 Basketball Women’s Series vs. Ulaanbaatar Amazonen aus der Mongolei mit 20 zu 14, die Wheel Chair Teams von FDI Madrid siegten sowohl bei den Frauen wie auch bei den Herren.

Die deutschen Team Münchnerinnen holten mit der Quoten-Österreicherin Kathrin Rieder den dritten Platz bei der ersten Teilnahme der Frauen Wheel Chair 3×3 Basketball 2026. Die Bewerbe der FIBA 3×3 Nations League waren einmal mehr eine klare Angelegenheit für die U23-Nationalteams aus Frankreich, die damit alle sechs von sechs Goldmedaillen an diesem Wochenende holten.

Premiere gab es 2026 bei den 3×3 Wheel Chair Women.

So nahmen erstmals auch vier Wheel Chair Women Teams beim 3×3 Basketball Event 2026 am Wiener Heumarkt teil. Die beiden Top Teams aus Madrid (mit den blauen Trikots, Bild 1 (links, oberste Bilderreihe) und London (mit den schwarz-grauen Trikots, Bild 2, oberste Reihe) spielten im Finale gegeneinander.

Team München holte Bronze Medaille vs. die Schweizerinnen.

Erst vier Wochen vor Turnierbeginn hat auch das Deutsche Team München mit der Quoten-Österreicherin aus Tirol (mit roten bzw. weißen Trikots, Bild 3 und Bild 7) ihre Teilnahme zugesagt. Das vierte teilgenommene 3×3 Basketball Wheel Chair Women Team ist das jüngste und damit das erste Schweizerische Wheel Chair National Women Team (mit roten Trikots).

Es gibt auch eine wesentliche 3×3 Wheelchair Basketball Regel in Punkten eingeteilt. So dürfen die Spielerinnen zeitgleich nur maximal mit 8,5 Gesamtpunkten pro Team auf dem Feld spielen. Spielerinnen erhalten beispielsweise als sogenannte Fußgängerinnen mit Normalbehinderung und voller Rumpfstabilität, aber ohne Leistungssport zu Fuß, 4,5 Punkte. Andere Spielerinnen sind von Natur aus oder unfallbedingt querschnittgelähmt, erhalten weniger, aber mindestens einen Punkt.

Österreichs Quoten Basketballerin spielt im Team München.

„Ich bin immer schon sehr sportaffin und Ball fanatisch gewesen. Ich spiele seit 16 Jahren im Ligabetrieb des Deutschen Nationalteams und im Team München“,

sagte Kathrin Rieder, die österreichische Quoten 3×3 Wheelchair Basketballerin im Team München.

Kathrin lebt in der Nähe von Kufstein in Österreich. Sie hatte mit 13 Jahren beim Schul-Skikurs einen schweren Unfall. Seit damals ist sie querschnittsgelähmt mit 1,5 Punkten. Davor übte sie regelmäßig mehrere Sportarten wie Fußball und auch Eishockey in der Schule aus. Basketball spielte sie damals individuell just for fun, sagte sie.

Im Rehabilitationszentrum Häring hatte sie ihre ersten Erfahrungen und Bekanntschaften mit dem Wheelchair Basketball Team München gemacht. Sie begann einundeinhalb Jahren nach ihrem Unfall mit ihnen Basketball zu spielen.

Bereits drei Spielerinnen vom deutschen Wheelchair Team München haben bereits in unterschiedlichen Zeitligen im Nationalteam gespielt, Gold Medaille im Jahr 2012 gewonnen oder waren bei den jüngsten Paralympischen Spielen in Paris dabei, sagte Amanda vom 3×3 Wheelchair Women Team München. Sie mache auch in ihrem Heimatverein in Tübingen selbst Spielerinnentrainings. Das Angebot gelte dabei die erste Hemmschwelle zu überwinden und mitzumachen. Es bestehe auch die Option Rollstühle bei Bedarf vom Verein auszuborgen. So haben sie vom deutschen Team München auch das Glück über Verein oder Nationalteam Sportförderung zu bekommen, um die notwendigen Kosten abzudecken.

Es gibt neue Perspektiven für ein erstes österreichisches 3×3 Wheelchair Women Basketball Team.

Derzeit gibt es auch schon weitere neue Wheelchair Basketball Interessierte für ein österreichisches Nationalteam der Frauen. Die Chancen stehen gut, in den nächsten Jahren auch ein österreichisches 3×3 Wheelchair Women Team aufzubauen. Bis es soweit ist spielt Kathrin jedoch weiterhin begeistert im Team München und im deutschen Nationalteam weiter, sagte sie.

Ulaanbaatar Amazons spielte im 3×3 Women Series Finale.

Spätestens im ersten 3×3 Semifinale unterlagen die französischen Olympia Siegerinnen überraschend mit einem 12 zu 17 Punktestand den sensationell großartig schnellen Ulaanbaatar Amazons aus der Mongolei. Sie warteten im Anschluss auf die Siegerinnen aus dem zweiten 3×3 Semifinale, das zwischen dem japanischen Mitsubishi Electric Team und dem spanischen Team Madrid stattgefunden hat.

28.000 Fans fieberten begeistert mit.

Das Mega-Event auf dem Wiener Heumarkt, bei der offiziellen Pressekonferenz vor rund zwei Monaten zum „größten 3×3-Turnier der Welt“ ausgerufen, hielt, was die Veranstalter*innen versprachen. So boten in den sechs Hauptbewerben die 190 Spieler*innen aus 46 Teams in 105 Spielen großen Sport und noch größere Emotionen. 28.000 Fans ließen sich über drei Eventtage hinweg die Melange aus Weltklasse-Basketball, Musik, Entertainment und Urban Culture schmecken.

Das wechselhafte Wetter trübte die Party-Stimmung auch nicht. Dank des neuerlich weiterentwickelten Konzepts war nicht nur die 3.000 Fans fassende A1 Arena ein Hotspot, sondern auch das 3×3 Village mit seinen dutzenden Side-Events. Auch die digitalen Reichweiten machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg.

Die vier 3×3 Viertelfinalistinnen 2026 kommen aus der Mongolei, Frankreich, Japan und Spanien.

Die blitzschnellen japanischen Top Spielerinnen von Mitsubishi Electric trafen im zweiten Semifinale auf das spanische Team Madrid. Die Japanerinnen besiegten zuvor noch im dritten Viertelfinale mit 18 zu 13 die Kanadierinnen. Die kanadischen Spielerinnen nutzten ihre top Körpergroße auch in der Abwehr zu ihrem Vorteil gut aus.

Dennoch holten die blitzschnellen Japanerinnen, nach dem raschen null zu eins Führungseinstieg der Kanadierinnen, mit einem Zwei-Punkte-Wurf durch die kleinere japanische Nummer fünf Fuyuko Takahashi in der achten Spielminute die Punkteführung zurück. In den letzten 12,4 und 7,8 Sekunden erhöhten die Japanerinnen erneut auf den Endstand von 18 zu 13 Punkten.

Die Spanierinnen besiegten am Sonntag, den 14ten Juni 2026, mittags, mit 19 zu 17 Punkten Endstand im vierten spannenden 3×3 Overtime Viertelfinalspiel die letztjährigen (2025) niederländischen Siegerinnen am Wiener Heumarkt in der A1 Arena.

Österreicherinnen verpassten im Overview den Viertelfinal Einzug, aber Ulaanbaatar Spielerinnen besiegten die Französinnen im Semifinale.

Beeindruckend überraschend siegten die Ulaanbaatar Amazons Spielerinnen aus der Mongolei bereits im ersten 3×3 Viertelfinalspiel mit 21 zu 15 die rumänischen Rapid Bukarest Top Spielerinnen. Danach folgten ihnen die französischen Olympia Siegerinnen als zweites Team ins Semifinale, nachdem sie zuvor im Viertelfinalspiel mit 14 zu 13 die Deutschen 3×3 Weltmeisterinnen besiegten.

Das österreichische 3×3 Frauen Nationalteam hatte zwar auch einen besseren durchgehenden Spielverlauf und klare Punkteführung bis zum Schluss. Der erhoffte Viertelfinal Einzug blieb den Österreicherinnen aber nach einem sogenannten Overtime-Krimi vs. die Französinnen verwehrt.

Textquelle: Kevin Bell @3x3 Vienna, VeroSportnews-Redaktion, Fotocredit: Copyrights ©3x3 VIENNA  und @verosportnews.

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