Der Ischgl Ironbike wird seit mehr als 30 Jahren ausgetragen und zählt zu den traditionsreichsten Mountainbike-Events Europas.
Italienerin Claudia Peretti siegte in einem der härtesten Mountainbike-Marathonrennen Europas.
Das vielseitige Rennprogramm verbindet den sportlichen Anspruch mit eindrucksvoller alpiner Kulisse und außergewöhnlichem Erlebnischarakter. Der Ischgl Ironbike bringt die gesamte Bandbreite des Mountainbike Sports zusammen und macht Ischgl für zwei Tage zum Treffpunkt der internationalen Bike-Szene.
Über 700 Mountainbiker*innen haben aus 20 Nationen bei der 31sten Auflage des Ischgl Ironbike für eine beeindruckende Teilnehmer*innenzahl gesorgt. Am Samstag, den siebenten August 2026, gewannen die italienische Seriensiegerin Claudia Peretti und der Chilene Sebastian Gesche in einem der härtesten Mountainbike-Marathonrennen Europas über Extreme Distanz.
Der Ischgl Ironbike gilt als eines der härtesten Mountainbike-Rennen Europas und führt neben der Extreme Strecke (83,5 km / 3.400 hm) auch über die Distanzen „Light" (30 km / 7300 hm), „Medium" (53 km / 1.960 hm) und „Hard" 65 km / 2.620 hm) entlang historischer Schmugglerpfade durch die beeindruckende Naturkulisse des Silvretta-Massivs. Zudem wurde erstmals auch in einer eigenen Gravel-Klasse gefahren.
Auf der „Extreme“ Strecke waren mehrere hochkarätige Fahrer*innen mit dabei.
Bei den Frauen ist es eine klare Angelegenheit für die mehrfache Ironbike-Siegerin Claudia Peretti aus Italien.
„Es ist ein Wahnsinn, dass ich hier zum vierten Mal gewinne. Ich liebe die Trails, die sehr spektakulär sind. Immer wieder begeistert bin ich auch von der Gastfreundschaft der Menschen“,
sagte Claudia Peretti.
Die italienische mehrfache Ironbike-Siegerin Claudia Peretti gewann vor den Deutschen Adelheid Morath und Sarah Marquardt. Bianca Somavilla erreichte als beste Österreicherin den siebenten Platz.
Franziska Ehrenreich gewann über die „Hard“ Strecke.
Die Salzburgerin Franziska Ehrenreich lieferte eine kleine Sensation über die „Hard“ Distanz, nachdem sie normalerweise für das Tiroler Continental-Straßenteam Tirol Women Cycling fährt. In ihrem allerersten MTB Marathonrennen gewinnt sie nach vier Stunden und 13 Minuten vor der Deutschen Lea Kremsreiter und Chiara Burato. Daniela Traxl-Pintarelli wird Vierte. Die Schweizerin Tinetta Thanei gewann über die „Medium“ Strecke.
„Ich hätte mir nie gedacht, dass ich bei meiner MTB-Premiere gleich den Sieg hole, das ist unglaublich für mich. Aber mein Hauptfokus bleibt auf der Straße“,
sagte Ehrenreich.
Österreichische Meister*innenschaften sind beim Ironbike integriert.
„Früher war der Ironbike Teil des UCI-Kalenders, und zum 30-jährigen Jubiläum im vergangenen Jahr waren auch die Österreichischen Meisterschaften integriert. Danach stand kurz die Frage im Raum, das Rennformat zu verändern. Die 31. Auflage hat aber klar gezeigt, wie erfolgreich das bestehende Konzept weiterhin ist. Mountainbiken boomt, und auch der klassische Marathon begeistert die Athleten nach wie vor. Besonders erfreulich ist für uns der starke Nachwuchs: Mit rund 150 jungen Teilnehmer*innen konnten wir heuer einen neuen Rekord verzeichnen. Der jüngste Teilnehmer war gerade einmal fünf Jahre alt. Dass das Kinderennen kostenlos angeboten wird, ist uns dabei besonders wichtig. Wir wollen Kindern früh und ohne große Hürden die Freude am Mountainbiken vermitteln. Um die nächste Generation und damit um die Zukunft des Mountainbikesports müssen wir uns definitiv keine Sorgen machen. Der Ironbike gehört zu Ischgl und zum Paznaun – und diese Begeisterung motiviert uns, die Veranstaltung auch weiterhin mit viel Leidenschaft weiterzuentwickeln“,
sagte Thomas Köhle, Geschäftsführer Tourismusverband Paznaun – Ischgl..
Alle Ergebnisse sind hier detailliert aufgelistet unter: Ischgl Ironbike Marathon.
Textquelle und Fotocredit: Bettina Teresa Regensburger, TVB Paznaun – Ischgl.


