Polnisches Duo Anna Brzyska und Zuzanna Wielgos holten mit drei zu null im Doppel-Finale vs. die LZ Linz-Spielerinnen Jessica Reyes-Lai und Lilou Massart den Sieg und Karoline Mischek-Colucci und Nina Skerbinz bekamen Bronze.
Es gibt die polnische Fest-Polka beim WTT Feeder in Linz.
Die topgesetzte Polin Natalia Bajor und der als Nummer zwei gesetzte Japaner Yuta Tanaka avancierten beim ersten WTT Feeder in Linz zu den großen Gewinner*innen. Aber auch der ÖTTV darf dank der Bronze Medaille von Karoline Mischek-Colucci und Nina Skerbinz positiv bilanzieren. Die Niederösterreicherinnen mussten sich letztlich nur den späteren Siegerinnen geschlagen geben.

Anna Brzyska und Zuzanna Wielgos machten die polnische Fest-Polka durch ein drei zu null im Doppel-Finale vs. die LZ Linz-Spielerinnen Jessica Reyes-Lai und Lilou Massart (USA/BEL) perfekt. Davor gab es sogar Gold für die heimische Bundesliga: Die Tullnerin Nikoleta Puchovanova marschierte mit ihrem slowakischen Landsmann Jakub Zelinka von der Qualifikation bis ins Endspiel und besiegte die topgesetzten Engländer Ho Tin-Tin/Connor Green mit drei zu eins.
In diesem Zusammenhang bilanzierte der ÖTTV-Sportdirektor Marius Mandl:
„Wir haben eine österreichische Vision und das sind die Olympischen Spiele. Wir wollen uns mit dem Mixed-Team für Los Angeles 2028 qualifizieren und da ist die Bronze-Medaille von Nina Skerbinz und Karoline Mischek-Colucci natürlich ein echtes Highlight. Dazu kommen die beiden Achtelfinal-Tickets im Einzel. Nina schaffte bei ihrem zweiten Turnier in der allgemeinen Klasse dieses Kunststück – das ist großartig“,
sagte der ÖTTV Sportdirektor.
Nina Skerbinz zeigte sich damit auch zufrieden und ergänzte mit den Worten vor der Presse:
„Ich bin sehr zufrieden. Diese Erfolge geben mir viel Selbstvertrauen für die am elften Oktober in Laibach beginnenden Europameisterinnenschaften“,
sagte Nina Skerbinz.
Natalia Bajor gewann das Frauen Einzelfinale im WTT Feeder in Linz, Lissfeld:
| Natalia Bajor (POL/1) | 03 zu 01 (8, -8, 9, 4) Frauen-Einzel, Finale | Misuzu Takeya (JPN/2) |
| Nina Skerbinz (NÖ/WC) | 01 zu 03 (-2, 9, -9, -9) Frauen-Einzel, Achtelfinale | Sayali Wani (IND/17) |
Im Einzel war sowohl für Nina Skerbinz als auch für Maciej Kolodziejczyk im Achtelfinale Endstation. Nina Skerbinz dominiert die Schlagzeilen beim WTT Feeder in Linz. Die 16-Jährige eliminierte mit Karoline Mischek-Colucci und Nina Skerbinz nach dem drei zu null Auftaktsieg im ÖTTV-Duell gegen Vanessa Tang und Sophia Pichler, die als Nummer fünf gesetzten Inderinnen Taneesha Kotecha/Sayali Wani, die ihrerseits die Nr. 1 des Turniers mit drei zu zwei aus dem Weg räumen konnten, mit einem eindrucksvollen drei zu eins.

Am Samstagabend folgte ein null zu drei vs. Anna Brzyska und Zuzanna Wielgos (Nr. 3). Nach einem klaren sechs zu elf konnte das ÖTTV-Duo die arrivierten Polinnen in den letzten beiden Sätzen des Halbfinales zwar fordern, musste sich aber mit der Bronze Medaille begnügen.
Im anschließenden Einzel musste Skerbinz erneut vs. die Inderin Sayali Wani an die Platte, schaffte nach einem verkorksten ersten Satz den Ausgleich, verlor aber die restlichen Heats knapp auf Unterschied und wurde Neunte.
Anna Brzyska und Zuzanna Wielgos siegten im Frauen Doppel Finale:
| Anna Brzyska und Zuzanna Wielgos (POL/3) | 03 zu 00 (8, 9, 8) Frauen-Doppel, Finale | Jessica Reyes-Lai/Lilou Massart (USA/BEL/9) |
| Karoline Mischek-Colucci und Nina Skerbinz (WC) | 00 zu 03 (-6, -10, -9) Frauen-Doppel, Halbfinale: | Anna Brzyska und Zuzanna Wielgos (POL/3) |
| Karoline Mischek-Colucci und Nina Skerbinz (WC) | 3:1 (8, 10, -11, 7) Frauen-Doppel, Viertelfinale | Taneesha Kotecha und Sayali Wani (IND/5) |
Medaillenjubel gab es beim WTT Feeder im Liva Sportpark Lissfeld in Linz. Denn Nina Skerbinz und Karoline Mischek-Colucci eliminierten im Doppel-Viertelfinale die als Nummer fünf gesetzten Inderinnen Taneesha Kotecha/Sayali Wani mit drei zu eins. Sie unterlagen dann den als Nummer drei gesetzten Polinnen Anna Brzyska und Zuzanna Wielgos mit null zu drei und gewannen Bronze.
Textquelle: Miguel Daxner, ÖTTV Media Österreichischer Tischtennis Verband, Fotocredit: WTT.


