Am 15. Oktober 2026, sprach ORF-Sportjournalistin Alina Zellhofer, aus der ORF-Sportredaktion, im Interview der ORF Mittags ZIB.
Das FIFA-Council-Treffen 2026 hat stattgefunden.
Bis Mitte November 2026 sei dringend eine Alternative gesucht, sonst würde der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino wiedergewählt werden. Denn außerhalb Europas hat der aktuelle FIFA-Präsident Infantino leider durchwegs seine Fans / Anhänger, die ihre Stimmen für ihn abgeben würden. Andererseits findet sich bis dato noch keine Gegenkandidat*in für dieses Amt der FIFA Präsidentschaft, so lauten am Donnerstag, den 15. Oktober 2026, die Worte der ORF Sportjournalistin Alina Zellhofer im ORF–ZIB-Mittagsinterview.
Hauptkritikpunkte wurden gegen FIFA Boss Infantino erwähnt.
Alina Zellhofer aus der ORF-Sportredaktion hat in diesem ORF–ZIB-Mittagsinterview auch die Hauptkritikpunkte gegen den FIFA-Boss Gianni Infantino erläutert, wobei sie dabei vorwiegend die gescheiterten Pläne zur Vermarktung künftiger Weltmeister*innenschaften fokussiert und hervorgehoben hat. Alina Zellhofer sprach darüber, was vom FIFA-Treffen zu erwarten sei, bei dem der Präsident sich seinen schärfsten Kritikern stellen muss. Schließlich trifft FIFA-Präsident Gianni Infantino beim FIFA-Council in Zürich erstmals seit der Fußball-WM im Sommer 2026 und seinen gescheiterten Plänen zur Vermarktung künftiger Weltmeisterschaften auf seine Kritiker*innen.
Infantino-Plan einer WM-Vermarktung gilt als milliardenschweres Vorhaben.
Der FIFA-Präsident Gianni Infantino steht in der Kritik, aber nicht zuletzt wegen diesem milliardenschweren Vorhaben einer WM-Vermarktung. Denn Infantinos Führungsstil wird bei diesem Treffen in Genf scharf diskutiert und kritisiert. Seine Kritiker, allen voran UEFA-Präsident Ceferin und DFB-Präsident Neuendorf, forderten somit erneut eine Reform, sodass der künftige FIFA-Präsident nur noch repräsentative Funktionen haben soll. Die Geschäfte des Verbandes würden dann in der hauptamtlichen Administration und im Council geführt. Ein solches Szenario ist für Infantino inakzeptabel, obwohl er vor seiner ersten Wahl vor rund zehn Jahren genau diesen Gedanken selbst gefördert hatte.
Aus Europa kommt die Kritik, aber weltweit wird Infantino unterstützt.
Ein Machtwechsel erscheint an der Spitze der FIFA derzeit nach Ansicht von Beobachter*innen als eher unwahrscheinlich, trotz der massiven Kritik aus Europa. Denn Infantino erhält weiterhin große Zustimmung in Asien, Afrika, Südamerika und Ozeanien. Zuletzt hatte er im Rahmen seines Wahlkampfs um den Spitzenposten versprochen, insgesamt mehr als 6,35 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 5,66 Milliarden Euro) an die 211 Mitgliedsverbände auszuschütten und damit bekäme jeder Verband 25 Millionen Dollar. Die Kleinststaaten wie Salomonen, St Kitts and Nevis oder Tonga würden davon profitieren. Sie haben bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten dasselbe Stimmrecht wie die großen Verbände. – In der Folge ist es daher an der Zeit für eine neue FIFA Präsident*in, warum denn keine Frau an der Spitze der FIFA wählen?
Die Wahl zum FIFA-Präsident*inn ist für den 18. März 2027 im marokkanischen Rabat geplant. Mögliche Gegenkandidat*'innen müssen sich bis spätestens zum 18. November 2026 präsentiert haben, um gewählt werden zu können.
Textquelle: ORF-ZIB-Mittagsinterview sowie Programm Deutschlandfunk vom 15.10.2026; Fotocredit: AdobeStock.


