Österreichisches Frauen Nationalteam bereitet sich auf die Eishockey-WM vor.

Datum:

Das Frauen Eishockey Nationalteam bestreitet vom 20. bis 22. August 2026 die WM-Vorbereitung in der Slowakei.

Die Trainingswoche gilt auch als wertvoller Raum für gemeinsamen Dialog.

Österreichs A-Nationalteam der Frauen ist am Montag mit Verbandspartner G&K Reisen für einen Lehrgang in die Slowakei gereist. Die ÖEHV-Frauen absolvierten am Dienstag, den 18. August und Mittwoch, den 19. August je zwei Trainingseinheiten. Von Donnerstag, den 20. bis Samstag, den 22. August bestreitet das Team in Bardejov das Vier-Nationen-Turnier.

So sind die kommenden Spieltermine der österreichischen Eishockey Spielerinnen aufgestellt:

Das slowakische Organisationsteam stellt den Bewerb via Livestream zur Verfügung. In der Folge gibt es weitere Informationen darüber in den kommenden Tagen auf den Kanälen des ÖEHV zu sehen.

Österreichvs.
Sa, 22.08.2026, 10.30 Uhr
Italien
Österreichvs.
Fr, 21.08,2026, 13.00 Uhr
Niederlande
Österreich vs.
Do, 20.08.2026, 17.00 Uhr
Slowakei

Österreichisches Frauenteam spielt beim Vier-Nationen-Turnier vs. Slowakei, Niederlande und Italien.

Das Eishockey Frauenteam bereitet sich aus sportlicher Sicht mit Blick auf die A-Weltmeisterinnenschaft in Dänemark vom sechsten bis 16. November 2026 in dieser Trainingswoche vor. Die beiden Assistent*innen Coaches Sarah Hodges und Mario Bellina betreuen dabei den 21 Spielerinnen starken Kader, da ihr Teamchef Alexander Bröms aufgrund eines familiären Schicksalsschlags am Start des Lehrgangs nicht teilnehmen kann. In den kommenden Tagen plant dieser jedoch nachzukommen, um mit dem insgesamt neun Personen großen Staff die Woche erfolgreich zu beenden.

Dialog fortführen für eine sachliche und respektvolle Klärung.

Dieser Lehrgang ist in der Slowakei aber auch eine wertvolle Gelegenheit, in Person und auf Augenhöhe den Dialog für eine sachliche und respektvolle Klärung fortzuführen, nach der medialen Kritik mehrerer Nationalteamspielerinnen. Der Verband betont sein großes Interesse, trotz der angespannten Lage die Zusammenarbeit an der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Frauen-Eishockeys fortzusetzen. So strebe der ÖEHV keine Eskalation an, sondern möchte konstruktive Gespräche und Lösungen finden im Sinne des österreichischen Eishockeysports, wie es laut jüngster Pressemitteilung seitens des Pressesprechers Johannes Pressler verkündet wurde. Diese anhaltende Gesprächsbereitschaft richtet sich explizit nicht nur an die in der Slowakei verweilenden Nationalteamspielerinnen, sondern an jene, die beim aktuellen Lehrgang nicht mit dabei sind.


„Unser gemeinsames Ziel ist klar: Mit Österreich bei der A-Weltmeisterinnenschaft in Dänemark aufzulaufen. Der Lehrgang und das Turnier in der Slowakei sind dazu ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung. Genauso wichtig ist mir der offene Austausch mit den Spielerinnen – ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam eine gute Basis für die Zukunft des Frauen-Eishockeys schaffen können“,

sagte ÖEHV-Vizepräsidentin Yasmin Sarina Stepina.

Professionelle Rahmenbedingungen und Taggelder für Trainingscamps fehlen.

Das österreichische Frauen-Eishockey-Nationalteam boykottiert unter ihrer Teamkapitänin Anna Meixner aus Protest gegen mangelnde professionelle Rahmenbedingungen und fehlende Taggelder für Trainingscamps die Nationalteam-Aktivitäten. Diese Forderung ist eine Abgeltung, die es beim Männer Eishockey Nationalteams schon seit Jahren gibt. In der Folge sei der ÖEHV bemüht die Forderungen des Frauen Eishockeyteams ernst zu nehmen und an den Lösungen zu arbeiten.

Teamkapitänin Anna Meixner, Torfrau Selma Luggin, Annika Fazokas und Charlotte Wittich wurden jedoch laut ihren Angaben vom Verband zu den Gesprächen nicht eingeladen. Weitere Leistungsträgerinnen, darunter Theresa Schafzahl, Antonia Matzka und Magdalena Luggin, werden ebenfalls nicht am Camp teilnehmen. Daher bleibt die Auszahlung eines Taggeldes für Trainingscamps und Turniere als zentraler Streitpunkt für das Frauen Nationalteam bestehen. So heißt es auch laut der younion Sportgewerkschaft.

Fotocredit: Michael-Kristen, Textquelle: Johannes Pressler ist Pressesprecher vom ÖEHVerband.

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