Am 19ten April 2026 nahmen 3.510 Frauen, also 27 Prozent Frauen beim Vienna City Marathon teil, und einen 50 Prozent Frauenanteil gab es erstmals beim Wiener Halbmarathon.
Die schnellste Vienna City Marathonläuferin 2026 stellte neuen Streckenrekord auf.
49.000 Menschen nahmen aus 148 Nationen beim Vienna City Marathon 2026 teil. Aber die 26-jährige Äthiopierin Tigist Gezahagan erreichte in ihrer Bestzeit von 02 Stunden, 20 Minuten und 06 Sekunden als schnellste Marathonläuferin am 19ten April 2026 das Ziel der 42 Kilometer langen Laufstrecke in Wien. Zuvor gewann Tigist Gezahagan mit ihrer Sehbehinderung bereits Gold Medaille im 1.500 Meter-Lauf bei den Paralympics 2021 in Tokio.
Ihre 32-jährige Landsfrau Haftamnesh Tesfaye kam nur zwölf Sekunden später als Zweitplatzierte ins Ziel. Sie stellte dabei ihre sieben Jahre alte Bestzeit in der Zeit von 02 Stunden, 20 Minuten und 18 Sekunden ein. Die 28-jährige Kenianerin Faith Chepkoech landete kurz darauf in der Zeit von 02 Stunden 28 Minuten und 10 Sekunden auf dem dritten Platz.
Hobbyläuferin Eva Wutti ist die schnellste Österreicherin 2026.
Nur knapp 22 Minuten hinter Tigist Gezahagan lief die 37-jährige Eva Wutti in einer Zeit von 02 Stunden 42 Minuten und 37 Sekunden auf den zehnten Platz. Eva Wutti wurde am 26sten Februar 1989 in Wolfsberg geboren. Aktuell ist sie Alleinerzieherin von einer zehnjährigen Tochter und arbeitet beruflich als Juristin in der Finanzverwaltung der Stadtgemeinde Wolfsberg.
Sie legte 60 bis 80 Kilometer in den meisten Trainingswochen zurück.
Sie läuft ein Mal im Monat zusammen mit ihrem Lauftrainer Johannes Langer. Er ist der Organisator des Salzburg-Marathons und Rennleiter des Vienna City Marathons. Der Laufsport zählt zu ihrem Hobby, aber sie strebt damit auch die EM Teilnahme vom 10ten bis 16ten August 2026 in Birmingham als nächstes Laufziel an.
Sich im Ranking für die EM 2026 qualifizieren.
Sie muss sich dafür aber erst im Ranking mit einem ausgeklügelten Punktesystem für diese EM im August 2026 qualifizieren. Sie ist derzeit zwischen Rang 45 und 50 und bis zu 60 Läuferinnen können bei dieser EM starten, was ihr als Zehntplatzierte und beste österreichische Vienna City Marathonläuferin gute Chancen ermöglicht.
„Es wäre toll, bei der EM zu laufen“,
sagte Wutti.
Gutes Gleichgewicht im Training finden, um Überforderung zu vermeiden.
Als selbsternannte Hobbyläuferin setzte Eva Wutti aber auch eine gute Balance zwischen einem vernünftigen Training und dem Vermeiden von Überforderung. So möchte sie ihre Gesundheit nicht riskieren und laufe lieber in einer Woche zwanzig Kilometer weniger, als ihr Immunsystem zu schwächen. Sie liebe es zu laufen, am liebsten mit Musik. Laufen sei eine einfache Übung, fast immer und überall ohne großen Aufwand möglich. Es gibt ihr ein Gefühl der Freiheit, was sie auch mag, sagte sie schließlich in einem Standard-Interview.
Ihr Weg führte letztendlich zum Laufsport.
Zuvor wurde sie als ehemalige österreichische Triathletin und Radsportlerin dreifache Triathlon-Staatsmeisterin und mehrfache Ironman-Siegerin. Als Jugendliche ist sie bereits gelaufen. Aber sie begann mit Triathlon, holte mehrere Meisterinnentitel und übersiedelte auf die Ironman-Distanz. Im Jahr 2015 erreichte sie erfolgreich den 16ten Platz bei der WM in Hawaii und führte mit der Zeit von 8:37:36 vom Kopenhagen-Ironman 2013 bis 2025 die österreichische Top Liste an.
„Ich durfte Sport einige Jahre lang professionell ausüben. Aber Profisport ist immer mit Risiko verbunden, mit einem Verletzungsrisiko, mit einem finanziellen Risiko“,
sagte Eva Wutti.
Eva Wutti bevorzugte ihr zweites berufliches Standbein, statt Sponsorenabhängigkeit.
Sie konnte sich nur im Jahr 2015 wirklich voll auf den Sport konzentrieren, sagte Eva Wutti, da sie nebenbei studierte und schließlich auch schwanger wurde. Sie baute sich also ein zweites berufliches Standbein auf und verzichtete lieber auf Sponsorengelder, um sich diesem Druck nicht auszusetzen.
„Wer Sponsoren hat, hat automatisch das Gefühl und Druck, eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Ich bin niemandem verpflichtet. Das gibt mir ein Gefühl der Gelassenheit. Ich kann völlig befreit an der Startlinie stehen. Ich setze mir gern Ziele und schaue, wie weit es geht. Laufen würde ich so oder so, jetzt trainiere ich eben zielgesteuert“,
sagte Eva Wutti.
Gleichviele Frauen wie Männer liefen den Halbmarathon 2026 in Wien.
Es gab erstmals auch eine 50-prozentige Frauenteilnahme beim Wiener Halbmarathon. Dabei ist die 25-jährige österreichische Läuferin Larissa Matz in der Zeit von einer Stunde, 15 Minuten und 15 Sekunden als Erste ins Ziel des Wiener Halbmarathons 2026 gelaufen. Sie spezialisierte sich auf den Langstreckenlauf.
Nur 22 Sekunden später folgte ihre 22-jährige Landsfrau Nicole Bauer in der Zeit von einer Stunde, 15 Minuten und 37 Sekunden als Zweite ins Ziel. Sie nahm bereits im Vorjahr 2025 an den U23-Europameister*innenschaften teil und bestritt dort den 5.000 Meter-Lauf.
Die Griechin Aikaterini Koutli erreichte als Drittbeste das Ziel. Sie lief in ihrer Zeit von einer Stunde, 19 Minuten und 32 Sekunden, also um nur vier Minuten und 17 Sekunden langsamer als die Wiener Halbmarathon Siegerin.
Es gibt mehr über alle Wiener Halbmarathon Läuferinnen und Vienna City Marathon Läuferinnen 2026 auch hier nachzulesen, ebenso wie über die Staffel-Läufer*innen und männlichen Marathonläufer.
jogadora de futebol feminina criativa. Conceito para a Copa do Mundo, Fotocredit: AdobeStock_617932212.


