Nur sieben Sekunden haben auf der zweiten Etappe der Tour de Ski für Teresa Stadlobers ersten Weltcup-Sieg gefehlt.
Zum sechsten Mal das Podest erreicht.
Die 32-jährige Langläuferin Teresa Stadlober aus Salzburg musste sich am Montag, den 29sten Dezember 2025, über zehn Kilometer im klassischen Stil in Toblach, Italien, nur der Norwegerin Astrid Öyre Slind geschlagen geben. Teresa Stadlober schaffte es zum insgesamt sechsten Mal in ihrer Karriere auf das Podest, dabei ließ sie die 32-jährige US-amerikanische Titelverteidigerin im Weltcup, Jessie Diggins, hinter sich auf den dritten Platz.
„Ich bin gut weggestartet, die erste Runde war schon sehr gut. In der zweiten Runde habe ich gehört, dass ich vorne mitlaufe und dass es sehr knapp hergeht“,
sagte Teresa Stadlober.
Teresa Stadlober profitierte von einem schnellen Ski.
„Heute war auch das erste Mal, dass ich beim Skitesten nicht nachgewachselt habe. Das Serviceteam hat super gearbeitet, das Material war mega. Damit kann man dann vorne mitlaufen“,
sagte Stadlober erfreut über das gute Material.
Die Österreicherin Teresa Stadlober war um 1,8 Sekunden schneller am Ziel und erreichte damit den zweiten Platz mit plus sieben Sekunden.
„Ich freue mich über das Podium, ich wollte aber natürlich schon um den Sieg mit fighten. Sieben Sekunden ist aber eindeutig, Astrid war um so viel besser. Ich freue mich aber, dass ich Jessie in Schach halten konnte“,
sagte Teresa Stadlober ergänzend dazu.
Die 37-jährige Norwegerin Astrid Öyre Slind erreichte in der Zeit von 25:33,7 den fünften Weltcup-Erfolg in ihrer Karriere.
Die Frauen liefen die Tour de Ski in zehn Kilometer klassisch.
| 01. | Astrid Öyre Slind, NOR | 25:33,7 |
| 02. | Teresa Stadlober, AUT | + 7,0 |
| 03. | Jessie Diggins, USA | + 8,8 |
| 04. | Kerttu Niskanen, FIN | 33,2 |
| 05. | Frida Karlsson, SWE | 35,7 |
| 06. | Moa Ilar, SWE | 41,5 |
| 07. | Johanna Matintalo, FIN | 43,7 |
| 08. | Heidi Weng, NOR | 46,9 |
| ß9. | Ebba Andersson, SWE | 52,9 |
| 10. | Katharina Hennig Dotzler, GER | 53,8 |
| 80. | Lisa Achleitner, AUT | 3:56,7 |
| 82. | Katharina Brudermann, AUT | 4:02,0 |
In der Gesamtwertung der Tour de Ski auf vierten Platz gesprintet.
Am Sonntag, den 28sten Dezember 2025, blieb die gebürtige Salzburgerin Teresa Stadlober allerdings auf dem vierten Platz. Denn sie blieb im Sprint noch in der Quali auf der Strecke. Ihr fehlten dabei nur 52 Sekunden auf die US-amerikanische Spitzenreiterin Jessie Diggins, die 39 Sekunden vor der Norwegerin Astrid Öyre Slind kam. Die Deutsche Coletta Rydzek wurde im Sprint Zweitplatzierte, damit kam sie um 45 Sekunden hinter Jessie Diggins auf den dritten Platz in der Gesamtwertung der Tour de Ski.
Am freien Tag tankte die Salzburgerin Teresa Stadlober bis zum nächsten Bewerb am Mittwoch, den 31sten Dezember 2025, wieder neue Energien und sagte dazu:
„Ich habe mich gut gefühlt, ich bin gut in Form. Es war ein Wahnsinnsrennen von mir. Jetzt heißt es gut erholen, dann steht mit dem fünf-Kilometer-Massenstart ein neues Format an“,
sagte Teresa Stadlober dazu.
So sieht das Tabellenranking im Nationencup 2025 / 26 aus.
| Platz | Nation | weibliche Ski Läuferinnen | Männer und Frauen Gesamt |
| 01. | Österreich | 1.897 Zähler | 4.024 Zähler |
| 02. | Schweiz | 1.290 | 3.856 |
| 03. | Italien | 1.038 | 2.359 |
| 04. | USA | 1.833 | 2.305 |
| 05. | Norwegen | 485 | 1.984 |
| 06. | Frankreich | 546 | 1.884 |
| 07. | Deutschland | 869 | 1.289 |
Darüber freute sich auch die ÖSV Präsidentin Roswitha Stadlober, dass beim Nationenvergleich die Österreicherinnen die Schweizerinnen überholt haben. Schließlich rutscht damit Österreich als Ski Nation Nummer eins ins Olympiajahr 2026.
„Das tut der Ski-Seele gut“,
sagte ÖSV Präsidentin Roswitha Stadlober.
Olympia-Teilnahme 2026 ist nun auch von österreichischen Snowboarderin angestrebt.
Dabei strebt auch die 34-jährige österreichische Snowboarderin Anna Gasser die Teilnahme bei den Olympischen Spielen an. So sagte sie positiv nach ihrer Verletzungspause und drei Wochen Training, sie sei nun wieder im Jänner 2026 für ihr Saisondebüt bereit, es gehe ihr wieder gut.
Textquelle: ÖSV und FIS. Fotocredit: Adobe Stock.


