Die 30-jährige Lungentransplantierte Pädagogin triumphierte erneut über ihre Gold Medaille im Tischtennissport.
Oberösterreicherin holte zweiten Tischtennis-Titel in Dresden.
Die 30-jährige oberösterreichische Eberstalzellerin Stefanie Krenmayer holte bei der WM der Transplantierten im deutschen Dresden ihren zweiten Tischtennis-Titel. Sie landete im Mixed-Bewerb an der Seite des Rieders Siegfried Meschnig auf Platz neun. Zusätzlich gewann sie auch den WM-Titel im Bogenschießen.

Eindrucksvoll vier Siege ohne Satzverlust erzielt.
Stefanie Krenmayer leidet an der unheilbaren Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose. Im Jahr 2017 transplantierten die zuständigen Ärzt*innen ihr eine Spenderlunge im AKH in Wien. Nach WM-Bronze 2019 und Gold Medaille 2023 erhielt sie 2025 in Dresden ihren zweiten Titel bei den World Transplant Games.
„Ich habe bei meinem Klub in Vorchdorf hart für diese Titelkämpfe mit den Teamkollegen trainiert, ging besonders nervös ins Turnier, weil erstmals meine Mama Christine und mein Freund Markus dabei waren. Außerdem spielte ich in einer neuen Alterskategorie, kannte die Gegnerinnen nicht, dominierte aber die ersten drei Matches klar und setzte mich auch gegen Vize-Weltmeisterin Jade Carr nach drei engen Sätzen mit drei zu null durch. Die Britin konnte mich früher immer schlagen, aber seit zwei Jahren bin ich in den direkten Duellen siegreich. Ein weiterer Traum wurde für mich wahr“,
sagte Stefanie Krenmayer.
Die, von Beruf ausgebildete, Sonderschul-Pädagogin Stefanie Krenmayer zeigte sich auch von der Stadt Dresden beeindruckt und sagte dazu:
„Die Eröffnungsfeier fand im Rahmen des Stadtfestes in der Altstadt statt – auch um für die Organspende aufmerksam zu machen. Dann wanderte der Tross entlang der Elbe zum neuen Heinz Steyer Stadion“,
sagte Stefanie Krenmayer.
Im Mixed Bewerb gestartet.
Stefanie Krenmayer schlug danach während der Saison in der Oberösterreichischen Bezirksklasse für die Vorchdorfer Männer im Mixed Bewerb auf. Sie feierte mit Sigi Meschnig zwei Gruppensiege und wurde nach einer Niederlage Pool-Zweite.

Im Achtelfinale spielte sie dabei vs. die Ungarn Istvanee Szenti und Gabor Bosz. Das ÖTTV-Duo gewann den ersten Satz, vergab aber in den nächsten beiden Heats jeweils einen Satzball. Sie unterlagen dabei mit eins zu drei.
Intensivere Vorbereitungen folgen für die WM 2027 in Belgien.
„Die ganze Halle stand hinter uns, wir lieferten unser bestes Tischtennis und erlebten ein Final-Feeling. So war die knappe Niederlage noch bitterer, aber nun sind wir doppelt motiviert und bereiten uns für die WM 2027 in Belgien noch intensiver vor. Außerdem gilt bei den Spielen: Jede Teilnehmerin ist eine ganz spezielle Heldin! Alle haben ihre eigene, beeindruckende Geschichte“,
sagte Krenmayer.
EM 2026 steigt in den Niederlanden das nächste Highlight.
Stephanie Krenmayer genoss nach ihrem jüngsten WM Gold Erfolg einen Kulturabend. Am Samstag, den 23ten August 2025, folgt die Abschluss-Feier. Danach steht die EM 2026 in den Niederlanden als nächstes Highlight an.
Karoline Mischek ist in drei Bewerben beim Bulgarien Open gesetzt.
Am 22ten August 2025 startet das 1/16-Finale beim WTT Feeder von Panagyurishte in Bulgarien. Die Nummer elf gesetzte Karoline Mischek und die Nummer 27 gesetzte Liu Yuan sind im ÖTTV-Quartett dabei. Sie steigen auch mit dem männlichen ÖTTV Duo in den Doppel-Bewerben in den Court. Die 26-jährige Korneuburgerin Karoline Mischek bestreitet mit dem Inder Mudit Dani als Nummer fünf Gereihte danach auch das Mixed Turnier.
Textquelle und Fotocredit: Miguel Daxner, ÖTTV Media #tischtennisaustria.


