Die Paralympischen Winterspiele 2026 finden vom sechsten bis 15ten März 2026 nach den Olympischen Winterspielen, ebenso in Milano, Cortina, statt.
Österreichs Paralympisches Committee (ÖPC) entsendet 2026 Paralympische Athlet*innen nach Milano, Cortina d’Ampezzo.
Die Eröffnungszeremonie der XIV.ten Paralympischen Winterspiele findet am Freitag, den sechsten März 2026, in der Arena von Verona statt. 19 aktive Athlet*innen nehmen nun auch bei den XIV.ten Paralympics 2026 in Milano, Cortina, teil. Sechs österreichische Sportlerinnen und 13 Sportler starten dabei in vier Sportarten und werden vom Teamleader Markus Salcher in seinen fünften Spielen angeführt.
Das 19-köpfige Team umfasst 15 Athlet*innen sowie vier Guides. Sie kämpfen gemeinsam in den Sportarten Para-Ski alpin, Para-Biathlon, Para-Langlauf und Para-Snowboard um ihre Paralympics Medaillen. Menschen mit Beeinträchtigungen können damit zeigen, wie wichtig Sport auch für ihre persönliche Entwicklung ist. Olympia und Paralympics seien daher ein tolles Beispiel für gelungene Inklusion, selbst die Einkleidung, Ausstattung und teilweise gemeinsame Trainings sind gleich gesetzt, so heißt es aus der Paralympics Präsidentschaft.
Bedauerlich ist nur, dass wieder ungleich mehr männliche als weibliche Athlet*innen teilnehmen, oder gibt es tatsächlich nicht so viele weibliche Paralympische Athletinnen?
So ist das ÖPC Aufgebot aufgestellt.
- In der Para Ski Alpin treten 15 ÖPC Athlet*innen mit vier Guides an. Davon nehmen sieben Frauen daran teil:
| ÖPC Athlet*innen mit vier Guides: | Beeinträchtigung: | Sportliche Disziplin: |
| Veronika Aigner, NÖ mit Guide Elisabeth Aigner | Sehbeeinträchtigung | Abfahrt, Kombination, Riesentorlauf, Slalom, Super-G (Klasse VI/AS3) |
| Lilly Sammer, Tirolerin, mit Guide Michael Scharnagl | Sehbeeinträchtigung | Riesentorlauf, Slalom (Klasse VI/AS2) |
| Elina Stary, Kärntnerin mit Guide Stefan Winter | Sehbeeinträchtigung | Kombination, Riesentorlauf, Slalom, Super-G (Klasse VI/AS2) |
| Christina Obwexer, TIR | Querschnittlähmung | Riesentorlauf, Slalom (Klasse Sitting/LW10-2) |
| Laura Streng, Salzburgerin | Spastische Hemiparese | Kombination, Riesentorlauf, Slalom, Super-G (Klasse Standing/LW9-2) |
| Thomas Grochar, Kärntner | Fehlbildung linkes Bein | Abfahrt, Kombination, Riesentorlauf, Slalom, Super-G (Klasse Standing/LW2) |
| Nico Pajantschitsch, Kärntner | Fehlender Unterarm rechts | Abfahrt, Riesentorlauf, Super-G (Klasse Standing/LW6/8-2) |
| Manuel Rachbauer, TIR | Spastische Hemiparese | Abfahrt, Kombination, Riesentorlauf, Slalom, Super-G (Klasse Standing/LW9-1) |
| Sebastian Rigby, Salzburger | Querschnittlähmung | Riesentorlauf, Slalom (Klasse Sitting/LW11) |
| Markus Salcher, Kärntner | Hemiparese rechts | Abfahrt, Riesentorlauf, Super-G (Klasse Standing/LW9-1) |
| Johannes Aigner, NÖ mit Guide Nico Haberl | Sehbeeinträchtigung | Abfahrt, Kombination, Riesentorlauf, Slalom, Super-G (Klasse VI/AS2) |
- Beim Para Langlauf und Para Biathlon ist nur ein männlicher Paralympia Teilnehmer dabei:
| ÖPC Athlet*innen mit vier Guides: | Beeinträchtigung: | Sportliche Disziplin: |
| Stefan Egger-Riedmüller, TIR | Fibulare Hemimelie | Langlauf-Sprint klassisch, 10 km Intervallstart klassisch; und Biathlon Sprint Verfolgung, Sprint klassisch (7,5 km), Einzel (12,5 km) (Klasse Standing/LW4) |
- Beim Para Snowboard nehmen nur drei männliche ÖPC Athleten teil:
| Oliver Dreier, OÖ | Amputation rechter Arm | Snowboard Cross, Banked Slalom (Klasse SB-UL) |
| Rene Eckhart, TIR | Tibia-Aplasie | Snowboard Cross, Banked Slalom (Klasse SB-LL1) |
| Markus Schmidhofer, Salzburger | Spastik | Banked Slalom (Klasse SB-LL1) |
Das ÖPC Team ist breit aufgestellt mit arrivierten und weniger erfahrenen Athlet*innen.
So sind auch neun ÖPC Debütant*innen vom 19-köpfigen österreichischen Team bei der XIV.ten Paralympics dabei. Die 16-jährige Tirolerin Lilly Sammer, begleitet von ihrem Guide Alpinskifahrer Michael Scharnagl, zählt dabei als jüngste Teilnehmerin beim ÖPC Team.
Die 19-jährige Alpine Elina Sary nimmt hingegen schon zum zweiten Mal an den Paralympischen Spielen teil. Es sei für sie auch eine wahnsinnige Ehre, zum zweiten Mal ihr Land zu repräsentieren, sagte Elina Sary.
Der 34-jährige Kärntner Paraskisportler und Paralympics-Veteran Markus Salcher bestreitet bereits seine fünften und letzten Winterspiele. Er hatte bereits in China 2022 zwei Silber Medaillen gewonnen und hält insgesamt bei zwei Mal Gold, zwei Mal Silber und drei Mal Bronze und hofft nun auf einen krönenden Abschluss.
„Es ist ein sehr, sehr schönes Gefühl für mich, wieder die paralympische Wäsche tragen zu dürfen“,
sagte der österreichischer Paralympics Teamleader Markus Salcher.
Die Geschwister Veronika und Johannes Aigner holten bereits in Peking 2022 jeweils zwei Gold Medaillen und reisen 2026 erneut zu den Paralympischen Winterspielen nach Milano, Italien. Sie setzen bei ihren zweiten Spielen auch auf viel heimische Unterstützung.
„Es können die ganzen Geschwister, Eltern, Freunde, Partner dort hinfahren, weil es nicht auf der anderen Seite der Welt liegt, sondern nur ein paar Autostunden sind. Da ist die Motivation besonders groß“,
sagte Veronika Aigner.
Guide Elisabeth Aigner zog sich ein Kreuzbandriss im linken Knie zu und kann somit diesmal nicht ihre Schwester Veronika Aigner in Milano bei den Paralympischen Winterspielen begleiten. So lautete eine jüngste Pressemeldung des Österreichischen Paralympischen Committees (ÖPC). Die Paralympic Ski Athletin Veronika Aigner sagte zu den Medien dazu:
„Am liebsten wäre ich natürlich mit meiner Schwester an den Start gegangen. Wir respektieren die Meinung der medizinischen Abteilung. Ich habe vollstes Verständnis für Lisis Entscheidung und bin zuversichtlich, dass ich trotzdem starten kann. In welcher Konstellation wird sich noch zeigen“,
sagte Paralympic Ski Athletin Veronika Aigner.
Das waren die 25sten Olympischen Winterspiele 2026.
Vom sechsten bis 22sten Februar 2026 waren die Athlet*innen in 16 Wintersportarten auf dem Weg zu ihren Olympischen Medaillen bei den 25sten Olympischen Winterspielen in Milano, Cortina dabei.

Die 25sten Olympischen Winterspiele von Mailand und Cortina schrieb nun nach 16 sportlichen Tagen in Italien Geschichte. Viel Freude, aber auch Tränen der Enttäuschung waren zu sehen und zu erleben. Letztendlich holte die Österreichische 115-köpfige Auswahl 18 Olympische Medaillen nach Hause.
Österreichische Top Athlet*innen holten fünf Gold-, acht Silber- und fünf Bronze Medaillen bei den 25sten Olympischen Winterspielen ab.
Das ÖOC-Team war in zahlreichen Disziplinen, vom Eiskanal über die Skipisten bis hin zur Schanze, vertreten und gewann insgesamt 18 Medaillen, also gleich viele wie letztes Mal im Jahr 2022. Diese Olympischen Medaillen sind wie folgt an folgende Österreichische Athlet*innen 2026 bei den 25sten Olympischen Winterspielen vergeben:
| Olympische Medaille: | Top Athlet*in | Sportart | Sportliche Disziplin |
| Gold | Janine Flock | Skeleton | Lauf vier |
| Gold | Ariane Rädler und Katharina Huber | Ski Alpin | Team Kombination Slalom |
| Gold | Österreich Team | Skispringen | Super Team |
| Gold | Alessandro Hämmerle | Snowboard | SBX Finale |
| Gold | Benjamin Karl | Snowboard | PGS Finals |
| Silber | Österreich Team | Rennrodeln | Team Staffel |
| Silber | Sabine Payer | Snowboard | PGS Finals |
| Silber | Johannes Lamparter | Nordische Kombination | 10 Kilometer |
| Silber | Fabio Gstrein | Ski Alpin | Slalom Lauf zwei |
| Silber | Kindl und Steu | Rennrodeln | Doppelsitzer – Lauf zwei |
| Silber | Johannes Lamparter | Nordische Kombination | 10 Kilometer |
| Silber | Kriechmayr und Feller | Ski Alpin | Team Kombination Slalom |
| Silber | Jonas Müller | Rennrodeln | Einsitzer Lauf vier |
| Bronze | Selina Egle und Lara Kipp | Rennrodeln | Doppelsitzer – Lauf zwei |
| Bronze | Cornelia Hütter | Ski Alpin | SuperG |
| Bronze | Österreich Team | Nordische Kombination | Team Sprint 2 x 7,5 Kilometer |
| Bronze | Jakob Dusek | Snowboard | SBX Finale |
| Bronze | Matej Svancer | Ski Freestyle | Big Air |
Die Langläuferinnen und das Curling Endfinale beenden die Olympischen Bewerbe in Milano.
- Zuletzt, am Sonntag, den 22sten Februar 2026, fallen die Entscheidungen der weiblichen Wintersport Athletinnen beim Langlauf in 50 Kilometern und beim Endfinale der Curling Frauenteams in Cortina, Milano. Zuvor kam Teresa Stadlober beim zehn Kilometer Skating in der Zeit von 1:10,8 auf den siebenten Platz.
- Die Schwedischen Curling Spielerinnen holten ihre nächsten Gold Medaillen. Sie siegten dabei nur knapp mit sechs zu fünf im Olympischen Endfinale vs. die Schweizerinnen.
Schwedin, Norwegerin und Schweizerin liefen in 50 Kilometern auf das Podest.
Die Schwedin Ebba Andersson erreichte beim 50 Kilometer Langlauf den ersten Platz in 2:16:28,2 und holte sich damit die letzte Olympische Gold Medaille. Die Norwegerin Heidi Weng kam mit 2:15,3 Minuten hinter der Schwedin Ebba Andersson auf den zweiten Platz und holte die Silber Medaille. Die Schweizerin Nadja Kaelin holte sich in einem knappen Rennen in +6:41,5 erstmals die Olympische Bronze Medaille beim 50 Kilometer Langlauf für die Schweiz, während Teresa Stadlober doch auf dem sechsten Tabellenplatz landete.
Teresa Stadlober strebt nach Olympischer Bronze Medaille.
Am letzten Tag der 25sten Olympischen Winterspiele in Milano, Cortina, gibt es noch für die Österreichischen Athletinnen die Chance auf die 19te Medaille. So tritt Teresa Stadlober im 50-Kilometer-Langlauf Bewerb an.
Am 21sten Februar 2026, den vorletzten Tag der Olympischen Winterspiele, besiegte das kanadische Curling Frauenteam mit zehn zu sieben die USA und gewann damit die Bronze Medaille.
Die Top 20 sind beim Zweierbob Bewerb nach zwei Runden weiter.
Die Zweierbob Fahrerinnen sind am Samstag, den 21sten Februar 2026 olympisch in Milano unterwegs. Das Deutsche Bob Duo Laura Nolte und Deborah Levi holte sich in der Zeit von 1:53,93 den ersten Platz nach drei von vier Läufen.
Dahinter folgten ihre Landsfrauen Lisa Buckwitz und Neele Schuten mit plus 0,35 auf Platz zwei. Die US Amerikanischen Zweierbob Athletinnen Kaillie Armbruster Humphries und Jasmine Jones kamen auf den dritten Platz nach drei von vier Läufen.
| nach dritten Lauf | nach vierten Lauf | ||
| 01. | Laura Nolte und Deborah Levi, GER | 2:51,19 | 3:48,46 |
| 02. | Lisa Buckwitz und Neele Schuten, GER | + 0,35 | + 0,53 |
| 03. | Kaillie Armbruster Humphries und Jasmine Jones, USA | +0,54 | +0,75 |
| 04. | Kim Kalicki und Talea Prepens, GER | 0,63 | +0,90 |
| 05. | Kaysha Love und Azaria Hill, USA | 0,93 | +1,25 |
| 06. | Melanie Hasler und Nadja Pasternack, SUI | 1,54 | +1,94 |
| 07. | Elana Meyers Taylor u. Jadin O’Brien, USA | 1,59 | +2,03 |
| . | Debora Annen und Salome Kora, SUI | 1,67 | +2,03 |
| 09. | Katrin Beierl und Christania Williams, AUT | 1,72 | +2,13 |
| 10. | Bree Walker / Kiara Reddingius, AUS | 1,82 | +2,36 |
| 24. Nicht qualifiziert für den vierten Lauf. | Lea Haslwanter und Victoria Festin, AUT | 3,72 | – |
Die Österreichischen Zweierbob Athletinnen Katrin Beierl und Christania Williams kamen mit 1,72 auf den neunten Tabellenplatz nach drei Durchläufen, während das zweite österreichische Zweierbob Duo Lea Haslwanter und Victoria Festin mit ihrem 24sten Platz nach drei Durchläufen auch nicht mehr unter den Top 20 kam. In der Folge konnten sich Lea Haslwanter und Victoria Festin nicht mehr für den vierten Lauf qualifizieren.
Es gab keine Medaille beim Olympischen Massenstart der Biathletinnen 2026.
- Biathletinnen nahmen am Samstag, den 21sten Februar 2026, beim Massenstart von 12,5 Kilometer teil. Die beiden Französinnen Oceane Michelon und Julia Simon kamen, mit plus 6,6 Zeitunterschied, auf die ersten beiden Tabellenplätze und holten sich damit Gold- und Silber Medaillen. Die Tschechin Tereza Vobornikova holte sich als Drittplatzierte in der Zeit von plus 7,4 die Bronze Medaille.
Danach folgten die Biathletinnen aus Schweden, Italien, Norwegen und die Deutsche Vanessa Voigt landete in der Zeit von plus 36,2 auf den siebenten Tabellenplatz.
Die beste österreichische Biathletin war Anna Andexer. Sie kam als Debütantin in der Zeit von plus 59,2 auf dem neunten Tabellenplatz, während die routinierte österreichische Biathletin Lisa Hauser enttäuscht in der Zeit von 3:08,4 auf den 26sten Platz zurückfiel.
| 01. | Oceane Michelon | FRA | 37:18,1 |
| 02. | Julia Simon | FRA | + 6,6 |
| 03. | Tereza Vobornikova | CZE | +7,4 |
| 04. | Anna Magnusson | SWE | +26,6 |
| 05. | Dorothea Wierer | ITA | +30,0 |
| 06. | Elvira Öberg | SWE | +31,9 |
| 07. | Vanessa Voigt | GER | +36,2 |
| 08. | Karoline Offigstad Knotten | NOR | +43,8 |
| 09. | Anna Andexer | AUT | +59,2 |
| 10. | Hanna Öberg | SWE | +1:03,1 |
| 26. | Lisa Hauser | AUT | +3:08,4 |
Die Staffel Läuferinnen kamen nach vier mal sechs Kilometern ebenfalls als französisches Biathlon Team mit Bened, Jeanmonnot, Michelon, Simon in der Zeit von 1:10:22,7 auf den ersten Platz und holten sich Gold. Zweitplatziertes Frauen Staffelteam kam aus Schweden mit Gestblom, Magnussen, E. Öberg, H. Öberg in der Zeit von + 51,3. Das norwegische Frauenteam mit Johansen, Arnekleiv, Knotten, Kirkeeide holte sich nach 1:07,6 die Bronze Medaille auf dem dritten Platz.
Das österreichische Biathlon Team kam mit Anna Andexer, Lisa Hauser sowie Steiner, Gandler in der Zeit von 4:56,6 auf Platz 15 beim Masssenstart Staffellauf nach vier mal sechs Kilometern.
- Der Halfpipe der Ski Freestylistinnen und das Spiel um den dritten Platz der Curling Frauenteams beenden den vorletzten Tag der Olympischen Winterspiele 2026.
Österreichisches Mixed Team landete auf Platz sechs.
Die beiden österreichischen Skibergsteiger*innen Johanna Hiemer und Paul Verbnjak erreichten zwar als Mixed Staffelteam eine klar bessere Wertung und Platzierung im Vergleich zu ihren beiden Einzelbewerben. Aber für eine Olympische Medaille unter den Top drei reichte es dennoch nicht, da war die Konkurrenz zu stark. So erreichte das französische Mixed Team mit Emily Harrop und Thibault Anselmet in der besten Zeit von 26:57,4 den ersten Tabellenplatz. Das Schweizer Mixed Team landete mit Marianne Fatton und Jon Kistler knapp dahinter auf dem zweiten Platz, gefolgt vom spanischen Mixed Team mit Ana Alonso Rodriguez und Oriol Cardona Coll auf dem dritten Tabellenplatz.
Vor dem österreichischen Mixed Team kamen noch die beiden Mixed Teams aus den USA und Italien, als Viert- und Fünfplatzierte, ans Ziel. Dennoch erzielte das österreichische Duo mit dem sechsten Platz zumindestens eine Verbesserung im Ranking und kamen, gefolgt vom Deutschen Mixed Team, ins Ziel.
| Die Skibergsteiger*innen beendeten ihren Bewerb in Mixed Staffelteams. | |||
| 01. | Frankreich | Emily Harrop und Thibault Anselmet | 26:57,4 |
| 02. | Schweiz | Marianne Fatton und Jon Kistler | + 11,9 |
| 03. | Spanien | Ana Alonso Rodriguez und Oriol Cardona Coll | 26,5 |
| 04. | USA | 43,0 | |
| 05. | Italien | 1:00,2 | |
| 06. | Österreich | Johanna Hiemer und Paul Verbnjak | 1:07,7 |
| 07. | Deutschland | 1:42,0 | |
| 08. | China | 2:24,2 | |
| 09. | Polen | 2:41,0 | |
| 10. | Norwegen | 3:13,9 | |
Johanna Hiemer und Paul Verbnjak streben am Samstagnachmittag, den 21sten Februar 2026, mit vereinten Kräften einen Podestplatz für Team Austria an. Hochmotiviert hoffen sie nun gemeinsam im Skibergsteigen eine Olympische Medaille 2026 in Milano, Italien zu gewinnen, nach dem raschen Aus im Sprint der beiden Einzelbewerbe. So hatten beide im Einzelbewerb neben einer Kurzzeitbelastung im Skisprint auch einige Missgeschicke, wie Probleme beim Skiwechsel, beim Treppensteigen und nicht zuletzt mit dem Steigfell und dem klebenden Schnee an den Laufflächen. Sie schieden somit beide im Vorlauf beim Einzelbewerb aus.
Besser gemeinsam als im Einzel unterwegs beim Skibergsteigen.
Als österreichisches Mixed Team sind sie aber nun wieder mit neuem Mut und hoffnungsvoll bereit und haben sich bereits bessere Chancen in der Staffel ausgerechnet. Johanna Hiemer soll als Startläuferin trotz starker Konkurrenz die Weichen in Richtung möglicher Medaille stellen, danach soll ihr Teampartner Paul Verbnjak den Mixed Bewerb im Staffellauf erfolgreich beenden. Sie haben eine gute Aussicht gemeinsam auf dem Podest zu landen, nach ihren misslungenen Einzelbewerben.
„Diesmal werden wir hoffentlich unsere beste Leistung abrufen, was dann rauskommt, werden wir sehen“,
sagte Johanna Hiemer.
Johanna Hiemer und Paul Verbnjak hoffen im Mixed-Bewerb doch noch eine Olympische Medaille zu holen.
Jede Läuferin und jeder Läufer muss die rund 650 Meter lange Runde auf dem Zielhang der Stelvio zwei Mal bewältigen. Also je zwei Mal Ski in den Rucksack geben, die anspruchsvolle Treppenpassage hinauflaufen, vor der zweiten Runde erneut auffellen, Steigfelle von den Ski entfernen und in spektakulären Kurven wie beim Riesentorlauf hinunter ins Ziel fahren.
- Am Freitag, den 20sten Februar 2026, sind beim Olympischen Ski Freestyle die Skicross Athletinnen dran. Danach starten die in 1.500 Meter Eisschnellläuferinnen und Shorttrack Athletinnen. Freitagabends findet auch das Halbfinale der Curling Frauenteams.
- Der Bewerb der Mono Bobfahrerinnen endete wie folgt mit Olympisches Gold für die US Amerikanerin Elena Meyers Taylor in der Zeit von 3:57,93. Die Deutsche Laura Nolte holte sich die Silber Medaille und wurde mit nur plus 0,04 Sekunden Zweitplatzierte und als Drittplatzierte reihte sich die zweite US Amerikanerin Kaillie Humphries mit plus 0,12 Sekunden ein.
| 01. | Elena Meyers Taylor | USA | 3:57,93 |
| 02. | Laura Nolte | GER | + 0,04 |
| 03. | Kaillie Humphries | USA | 0,12 |
| 04. | Lisa Buckwitz | GER | 0,89 |
| 05. | Melanie Hasler | SUI | 1,06 |
| 6. | Melissa Lotholz | CAN | 1,31 |
| 07. | Kaysha Love | USA | 1,34 |
| 08. | Bree Walker | AUS | 1,56 |
| 09. | Maja Voigt | DEN | 1,92 |
| 10. | Margot Boch | FRA | 2,02 |
Daniela Maier aus Deutschland, die Schweizerin Fanny Smith sowie die Schwedin Sandra Näslund landeten als beste Skicross Athletinnen auf den Podest der Siegerinnen, während Katrin Ofner als beste österreichische Athletin erst auf den neunten Tabellenplatz landete. Ihre beiden österreichischen Landsfrauen Sonja Gigler und Christina Födermayr kamen weit abgeschlagen dahinter auf die Plätze 17 und 22.
Welche Chancen haben die Schweizerinnen beim Aufstieg ins Olympische Curling Finale 2026?
Beim Curling, dem Schachspiel auf dem Eis, sind genauso wie schon beim Eishockeysport, die gleichen vier Länder in de Finalphase aufgestiegen: Die Schwedinnen treffen dabei auf die Kanadierinnen und die US Amerikanerinnen auf die Schweizerinnen.
- Die Skibergsteigerinnen sprinteten am Donnerstag, den 19ten Februar 2026, bei den Olympischen Winterspielen in Milano.
Olympisches Gold 2026 holte sich das US Amerikanische Eishockey Frauenteam.
Die US Amerikanerinnen siegten beim Endfinale der olympischen Eishockeyteams vs. die Kanadierinnen. Zuvor spielten die beiden europäischen Eishockeyteams aus Schweden und der Schweiz um die Olympische Bronze Medaille. Das Spiel um den dritten Platz endete zugunsten den benachbarten Schweizerinnen.
Auf den Podest sprinten.
Die Schweizerin Marianne Fatton sprintete dafür in der Zeit von 02:59,7 beim Bewerb des Olympischen Skibergsteigens auf den ersten Platz und holte sich damit die Gold Medaille. Hinter ihr kamen die beiden Skibergsteigerinnen Emily Harrop aus Frankreich und Ana Alonso Rodriguez aus Spanien auf die Podestplätze zwei und drei. Johanna Hiemer kam als einzige Österreicherin bei diesem Olympischen Bewerb auf den 14ten Platz, während die Deutsche Skibergsteigerin Tatjana Paller in der Zeit von 10,45 Viertplatzierte wurde.
| 01. | Marianne Fatton | SUI | 2:59,7 |
| 02. | Emily Harrop | FRA | + 2,38 |
| 03. | Ana Alonso Rodriguez | ESP | 10,45 |
| 04. | Tatjana Paller | GER | 13,49 |
| 05. | Giulia Murada | ITA | 15,69 |
| 06. | Margot Ravinel | FRA | 18,50 |
| 07. | Caroline Ulrich | SUI | |
| 08. | Ida Waldal | NOR | |
| 09. | Anna Gibson | USA | |
| 10. | Alba De Silvestro | ITA | |
| 14. | Johanna Hiemer | AUT |
Alysa Liu, Kaori Sakamoto und Ami Nakai holten beim Eiskunstlauf ihre Olympischen Medaillen.
Die US Amerikanische olympische Eiskunstläuferin Alysa Liu holte sich mit 226,79 Punkten den höchsten Wert und kam, vor den beiden japanischen Eiskunstläuferinnen Kaori Sakamoto mit 224,90 und Ami Nakai mit 219,16 Punkten, ins Ziel. Allerdings erreichte die einzige österreichische Eiskunstläuferin Olga Mikutina dabei mit 185,59 Punkten den achtzehnten Tabellenplatz.
| 01. | Alysa Liu | USA | 226,79 |
| 02. | Kaori Sakamoto | JPN | 224,90 |
| 03. | Ami Nakai | JPN | 219,16 |
| 04. | Mone Chiba | JPN | 217,88 |
| 05. | Amber Glenn | USA | 214,91 |
| 06. | Adelija Petrosjan | AIN | 214,53 |
| 07. | Niina Petrokina | EST | 210,82 |
| 08. | Lee Haein | KOR | 210,56 |
| 18. | Olga Mikutina | AUT | 185,59 |
- So laufen am Mittwoch, den 18ten Februar 2026, die weiblichen Wintersport Athletinnen noch beim Ski Alpin im Slalom, beim Ski Freestyle Aerials und beim Snowbard Slopstyle wie auch beim Biathlon Staffel vier mal sechs Kilometer.
Es gibt keine Medaille für Anna Gasser beim Olympischen Slopestyle Bewerb.
Die 34-jährige Kärntnerin Anna Gasser erhielt auch im vierten Anlauf keine Olympia-Medaille im Slopestyle. Ihr bester Score lag bei 46,95 Punkten aus dem ersten Lauf, die anschließenden Versuche zwei und drei endeten vorzeitig mit Stürzen. Sie verpasste damit bei ihrem letzten Auftritt bei den Olympischen Spielen die langersehnte Medaille im Slopestyle. Entscheidend war dabei die fehlende Geschwindigkeit, wodurch sie in der Folge die Schwierigkeit ihrer Sprünge reduzieren musste.
Die Deutsche Annika Morgan ist die einzige europäische Slopestylistin unter den Top neun bei der Olympia 2026.
Anna Gasser landete auf Platz zehn, während ihre Landsfrau Hanna Karrer mit 53,88 Punkten auf Platz 17 kam und nicht qualifiziert war. Die beste Olympische Slopestyle Athletin ist die Japanerin Mari Fukada mit 87,83 Punkten. Dahinter folgte die zweitplatzierte Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnott und die drittplatzierte Japanerin Kokomo Murase, die nur knapp sieben Punkte vor der viertplatzierten Deutschen Annika Morgan ist.
| 1. | Mari Fukada | JPN | 87,83 |
| 2. | Zoi Sadowski Synnott | NZL | 87,48 |
| 3. | Kokomo Murase | JPN | 85,80 |
| 4. | Annika Morgan | GER | 78,78 |
| 5. | Laurie Blouin | CAN | 68,60 |
| 6. | Jessica Perlmutter | USA | 68,18 |
| 7. | Ally Hickman | AUS | 67,70 |
| 8. | Reira Iwabuchi | JPN | 52,11 |
| 9. | Juliette Pelchat | CAN | 51,76 |
| 10. | Anna Gasser | AUT | 46,95 |
US Amerikanerin Mikaela Shiffrin holte Gold Medaille.
In einer Zeit von 1:39,10 kam die US Amerikanerin Mikaela Shiffrin, zwölf Jahre nach ihrem ersten Sieg, wiederholte sie ihren Olympiasieg als Erstplatzierte Ski Alpinistin im Slalom. Hinter ihr landeten die Zweitplatzierte Schweizerin Camille Rast und die Drittplatzierte Schwedin Anna Swenn Larsson im Slalom auf den Podest.
Österreichische Aufholjagd reichte aber nicht für eine Olympische Medaille 2026.
Erst auf den Plätzen fünf und sechs kamen die besten österreichischen Ski Alpin Slalomfahrerinnen Katharina Truppe und Katharina Huber in der Wertung 2,00 und 2,08, nach der viertplatzierten Schweizerin Wendy Holdener.
| 1. | Mikaela Shiffrin | USA | 1:39,10 |
| 2. | Camille Rast | SUI | + 1,50 |
| 3. | Anna Swenn Larsson | SWE | 1,71 |
| 4. | Wendy Holdener | SUI | 1,93 |
| 5. | Katharina Truppe | AUT | 2,00 |
| 6. | Katharina Huber | AUT | 2,08 |
| 7. | Melanie Meillard | FRA | 2,15 |
| 8. | Paula Moltzan | USA | 2,19 |
| 9. | Emma Aicher | GER | 2,49 |
| 10. | Lara Colturi | ALB | 2,68 |
| . | Caitlin McFarlene | FRA | 2,68 |
| 22. | Katharina Gallhuber | AUT | 3,76 |
| 25. | Lisa Hörhager | AUT | 4,85 |
Der Gold Traum wird für Skeleton-Star Janine Flock wahr.
Janine Flock erfüllte sich ihren sportlichen Traum vom Olympia Gold am Valentinstag, den 14ten Februar 2026, im Eiskanal von Cortina. Die 36-jährige Tirolerin Skeleton-Pilotin Janine Flock zeigte mit viel Gefühl in vier sensationellen Läufen ihr ganzes Können. Sie sicherte sich ihre lang ersehnte Gold Medaille. Der sportliche Höhepunkt des Tages war der Erfolg von Janine Flock. Sie kürte sich im Skeleton Bewerb zur Olympiasiegerin und feierte im Anschluss mit Familie, Freund*innen und Trainer*innenteam im Austria Tirol House.
„Hier im Austria Tirol House die Goldene feiern zu können, ist Gänsehaut pur. Das ist ein wunderschöner Rahmen, um so richtig zu feiern“,
jubelte Janine Flock nach dem Triumph.
Janine Flock verwies, nach den ersten beiden Läufen noch knapp vier Hundertstel voran, mit zweimal Laufbestzeit, der Deutschen Skeleton Athletin Susanne Kreher um 0,30 Sekunden auf den zweiten Platz.
Als Drittplatzierte kam die Deutsche Jacqueline Pfeifer mit 44 Hundertstel Rückstand auf die österreichische Gold Medaillen Siegerin im Olympischen Skeleton Bewerb. Sie holte damit bei ihren vierten und letzten Olympischen Spielen die vierte österreichische Gold Medaille in Norditalien, insgesamt die 13te Olympische Medaille.
ÖRV Rodel Athlet*innen jubelten über ihre vierte Olympische Medaille mit Silber Abschluss im Teambewerb.
Die Österreichischen Kunstbahn Asse sicherten sich zum Abschluss der Rodelbewerbe die Silber Medaille in der Team Staffel. Sie erzielten damit auch die 29ste Olympia Medaille in der österreichischen Rodelgeschichte. Seit dem Jahr 2014 bestritten die ÖRV Rodel Athlet*innen im olympischen Programm und in Cortina erstmals von vier Schlitten pro Nation. Die führenden Rodel Großmächte lieferten sich auch im abschließenden Team Bewerb im Cortina Sliding Center einen hochwertigen Schlagabtausch.
Zwischenzeitliche Führung vor Lettland und den USA übernommen.
Das ÖRV Rodel Athlet*innen Team, bestehend aus Lisa Schulte, Selina Egle und Lara Kipp sowie Jonas Müller, Thomas Steu und Wolfgang Kindl, ging als drittletzte Staffel in den Bewerb an den Start. Das ÖRV Team übernahm dabei nach einer überzeugenden Leistung aller vier Schlitten vor Lettland und den USA die zwischenzeitliche Führung.
Deutschland holte den vierten Olympiasieg im Team Bewerb 2026.
Die Medaille war damit für die österreichische Auswahl sicher, über die Farbe entschieden Italien und Deutschland, die im Anschluss ihre Fahrten aufnahmen. Während die italienischen Gastgeber*innen nicht an die Zeit der Österreicher*innen herankamen, gaben sich die Titelverteidiger*innen keine Blöße. Julia Taubitz, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina holten mit ihren männlichen Teamkollegen Tobias Wendl und Tobias Arlt sowie Max Langenhan für Deutschland den vierten Olympiasieg im Team-Bewerb in Folge.
Österreichisches Rodel Team erzielte nach Bronze 2018 und Silber 2022 die dritte Olympia Medaille in der Team Staffel.
Lisa Schulte jubelte nach ihrer Enttäuschung über Rang sieben im Einsitzer über ihre erste Olympia Medaille.
„Ich habe mich heute ganz gut gefühlt und abgesehen von ein paar Kleinigkeiten einen sauberen Lauf erwischt. Es bedeutet mir unglaublich viel, ich bin mega glücklich und meinen Teamkollegen sehr dankbar, dass wir heute gemeinsam diese Silbermedaille gewonnen haben“,
sagte Lisa Schulte.
Der Rest der österreichischen Auswahl polierte die persönliche Medaillenbilanz weiter auf.
„Die Woche ist so schnell vergangen, es waren so viele Emotionen dabei, es wird dauern das alles zu verarbeiten“,
sagte Lara Kipp.
Fortsetzung folgte in der Geschichte der Österreichischen Rodel Athlet*innen.
Die Erfolgsstory der heimischen Kunstbahn-Asse findet damit, seit dem sie 1992 immer mit zumindest einer Medaille von Olympischen Spielen heimgekehrt sind, ihre Fortsetzung.
„Mit zwei Medaillen heimzufahren ist unglaublich. Wir wussten, dass es möglich ist, aber dann auch so abzuliefern, ist nicht selbstverständlich. Die Freude ist riesig“,
sagte Selina Egle.
Die ÖRV Rodel Athlet*innen egalisierten damit die Ausbeute von Cortina als bisher erfolgreichsten Rodel Auftritt bei den Olympischen Spielen 2026. Es gab auch schon vor 34 Jahren vier Medaillen in Albertville zu bejubeln.
Das ist das Ergebnis der Olympischen Team Staffel der Rodel Athlet*innen 2026 in Cortina, Milano.
| 01. Platz, Gold Medaille | Deutschland Julia Taubitz, Dajana Eitberger und Magdalena Matschina mit ihren männlichen Teamkollegen Max Langenhan, Tobias Wendl und Tobias Arlt | 3:41.672 |
| 02. Platz, Silber Medaille | Österreich Lisa Schulte, Selina Egle und Lara Kipp mit ihren männlichen Teamkollegen Jonas Müller, Thomas Steu und Wolfgang Kindl | +0.542 |
| 03. Platz, Bronze Medaille | Italien Verena Hofer, Andrea Vötter und Marion Oberhofer mit ihren männlichen Teamkollegen Dominik Fischnaller, Emanuel Rieder und Simon Kainzwaldner | +0.849 |
| 04. Platz | Lettland | +1.077 |
| 05. Platz | USA | +1.104 |
Entscheidungen der Doppelsitzerinnen folgten am fünften Olympischen Tag.
Am Mittwoch, den elften Februar 2026, stehen im Olympiaeiskanal Eugenio Monti die Entscheidungen im Doppelsitzer auf dem Programm. Das im Gesamtweltcup führende Duo Selina Egle und Lara Kipp greift bei der Olympiapremiere der Doppelsitzerinnen nach den Sternen. Sie rodelten schließlich auf den dritten Podestplatz und holten sich die Olympische Bronze Medaille.
„Die Medaille bedeutet uns brutal viel. Im ersten Lauf haben wir leider einen riesen Schnitzer drinnen gehabt, da haben wir gewusst, dass es für ganz vorne richtig schwierig wird. Unser Ziel war einen guten zweiten Lauf abzuliefern, das haben wir geschafft. Olympische Spiele sind noch einmal etwas anderes, da spielen die Nerven so mit. Ich merke jetzt, wie emotional ich bin und wie viel Druck abfällt. Wir haben die ganzen letzten Jahre hart dafür trainiert und uns heute belohnt“,
sagte Selina Egle:.
Sie blieben somit hinter den umjubelten Italienischen Lokalmatadorinnen Andrea Vötter und Marion Oberhofer sowie den Deutschen Doppelsitzerinnen Dajana Eitberger und Magdalena Matschina.
„Im Moment geht mir gar nicht viel durch den Kopf. Ich bin ganz einfach froh im Ziel zu sein, muss das Ganze erst verarbeiten. Natürlich ist es schade um den Fehler im ersten Lauf, den zweiten haben wir dann besser getroffen. Wir sind mit Bronze sehr zufrieden, freuen uns das mit unserer Familie, dem Team und den vielen Freunden, die hier sind feiern zu können. Allzu lange wird es aber nicht werden, wir wollen morgen mit dem Team noch einmal voll angreifen und werden alles reinwerfen“,
sagte Lara Kipp.
| 01. Platz, Gold Medaille | Andrea Vötter und Marion Oberhofer, ITA | 1:24.284 |
| 02. Platz, Silber Medaille | Dajana Eitberger und Magdalena Matschina, GER | +0.120 |
| 03. Platz, Bronze Medaille | Selina Egle und Lara Kipp, AUT | +0.259 |
| 04. Platz | Marta Robezniece und Kitija Bogdanova, LAT | +0.512 |
| 05. Platz | Chevonne Chelsea Forgan und Sophia Kirkby, USA | +1.281 |
Österreichische Gold Medaillen gab es in der Nordischen Team Kombination.
Die Österreichischen Wintersport Athletinnen Ariane Rädler und Katharina Huber holten am Dienstag, den zehnten Februar 2026, als neues Dreamteam ihre Gold Medaille in der Nordischen Team Kombination bei den Olympischen Winterspielen in in Cortina d‘Ampezzo, Italien. Sie setzten sich um 0,05 Sekunden vor den Deutschen Kira Weidle-Winkelmann und Emma Aicher und um 0,25 Sekunden vor den US-Amerikanerinnen Jacqueline Wiles und Paula Moltzan durch. Das US-amerikanische Frauenteam Breezy Johnson und Mikaela Shiffrin verpasste allerdings trotz guter Halbzeitführung am Ende die Medaille.
Eine Klasse für sich gab es am vierten Olympischen Tag bei den Rodelathletinnen im Einsitzer.
Die Deutsche Rodelathletin Julia Taubitz gewann im Cortina Sliding Center dank einer makellosen Vorstellung Olympiagold.
Erste Olympia Gold Medaille ging an Julia Taubitz.
Julia Taubitz stellte die Weichen für den Sieg und ihre erste Olympiamedaille im dritten Durchgang. Die vierfache Einzel-Weltmeisterin unterstrich mit einer weiteren Bestzeit ihre Klasse und Nervenstärke, während ihrer ersten Verfolgerin, Landsfrau Merle Fräbel, ein folgenschwerer Fehler am Start unterlief. Die amtierende Europameisterin kassierte zwei Banden, verlor 1,4 Sekunden und schied damit vorzeitig aus dem Medaillenrennen aus. Im finalen Durchgang krönte Julia Taubitz ihre beeindruckende Vorstellung mit ihrer dritten Bestzeit. Sie fuhr damit unterm Strich fast eine Sekunde Vorsprung auf den Rest der Welt heraus. Die Silber Medaille holte sich die Lettin Elina Bota und Bronze Medaille ging an die US Amerikanerin Ashley Farquharson.
Für das österreichische Trio verlief das Olympiarennen nicht restlos nach Wunsch.
Die im Gesamtweltcup führende Tirolerin ÖRV Athletin Lisa Schulte beendete das Rennen als beste Österreicherin auf dem siebenten Platz. Sie war mit einem Rückstand von 18 Hundertstel und einer leisen Hoffnung auf Rang drei in die zweite Rennhälfte gestartet, konnte mit den Plätzen neun und zwölf nicht entscheidend nachlegen.
„Es war die Laufqualität nicht ganz so wie ich es mit gewünscht habe, auch der Speed in der Bahn hat gefehlt. Wir haben als Team alles gegeben, gemeinsam mit den Trainern alles probiert, aber es hat einfach nicht sein sollen“,
sagte Lisa Schulte im Anschluss.
Hannah Prock konnte ebenfalls nicht an ihre starken Trainingsleistungen anschließen. Sie kam bei ihrem dritten Olympiaeinsatz unmittelbar vor ihrer Teamkollegin und Olympiadebütantin Dorothea Schwarz auf Platz zehn und sagte dazu:
„Ich habe mir nach der guten Saison und der starken Trainingsleistungen schon Hoffnungen auf eine Medaille gemacht, leider habe ich im Rennen nicht so abliefern können, wie ich es mir gewünscht habe, dann schaut eben nur der zehnte Platz heraus. Ich muss das jetzt analysieren und dann abhaken, die Saison ist noch nicht vorbei. Wir haben noch die Weltcups in Sankt Moritz und Altenberg auf dem Programm, da heißt es noch einmal voll angreifen“,
sagte Hannah Prock.
Zufrieden zeigte sich Olympia Debütantin Dorothea Schwarz.
„Ich bin sehr froh, dass ich da Dabeisein und das alles live miterleben durfte. Ich habe leider den ersten Lauf nicht getroffen, mich dann aber steigern können. Mit dem Endergebnis bin ich zufrieden“,
sagte Dorothea Schwarz.
| 01. Gold Medaille | Julia Taubitz, GER | 3:31.625 |
| 02. Silber Medaille | Elina Bota, LAT | +0.918 |
| 03. Bronze Medaille | Ashley Farquharson, USA | +0.957 |
| 07. | Lisa Schulte, AUT | +1.437 |
| 10. | Hannah Prock, AUT | +2.138 |
| 11. | Dorothea Schwarz, AUT | +2.205 |
Am neunten Februar startet der dritte Olympische Tag 2026.
Am Start des dritten Olympia Tages stehen dabei am Montag, den neunten Februar 2026, ab 17 Uhr, die Tirolerinnen und ÖRV Rodel Einsitzerinnen Hannah Prock, Lisa Schulte und Dorothea Schwarz im Eiskanal Eugenio Monti in Cortina d’Ampezzo auf dem Programm. Sie absolvierten dabei die ersten zwei Läufe.
Die beiden Deutschen Einsitzerinnen Julia Taubitz, in 1:45:188, und Merle Fräbel, +0,061, bestätigten beim heutigen Rennauftakt der Frauen ihre starken Trainingsleistungen. Sie erzielten im Eiskanal Eugenio Monti je einen Laufsieg. Julia Taubitz ging nach zwei Durchgängen mit einem Vorsprung von sechs Hundertstel auf ihrer Teamkollegin in die Entscheidung.
Die lettische Rennrodlerin Elina Bota (+0,495) folgte mit einem Respektabstand von einer halben Sekunde auf den dritten Zwischenplatz. Für die Bronze Medaille kommen aber dennoch sechs Athletinnen in Frage. So hat auch die 25-jährige Österreicherin Lisa Schulte zur Halbzeit noch eine Chance, nach einem Rückstand von 18 hundertstel Sekunden. Die 25-jährige Lisa Schulte holte sich als beste österreichische Einsitzerin mit +0,678 den siebenten Tabellenplatz, nach zwei von vier Durchgängen.
„Im ersten Lauf waren vom Start weg bis zur Kurve viel zu viele Fehler drinnen, der zweite Lauf war besser. Unterm Strich konnten wir wie im Training mit den deutschen Mädels nicht ganz mithalten. Es sind noch zwei Läufe zu fahren, ich werde mich steigern müssen und voll attackieren“,
sagte Lisa Schulte.
Dahinter folgten die ÖRV Athletinnen Hannah Prock auf Platz elf und Dorothea Schwarz auf Platz 13.
„Der erste Lauf hat sehr gut begonnen, dann habe ich einen schweren Fehler eingebaut und mit Mühe einen Sturz verhindern können, der zweite war dann ganz okay. Ich möchte morgen noch zwei gute Läufe zeigen und werde wieder voll angreifen“,
sagte Dorothea Schwarz nach ihrem zweiten Lauf.
Hannah Prock konnte ihre gute Form heute im Cortina Sliding Center in beiden Läufen nicht nach Wunsch ausspielen. Sie musste zwischenzeitlich mit Rang elf Vorlieb nehmen. Die Debütantin bei den Olympischen Spielen Dorothea Schwarz platzierte sich nach zwei Läufen auf Position 13.
| 01. | Julia Taubitz, GER | 1:45:188 |
| 02. | Merle Fräbel, GER | +0,061 |
| 03. | Elina Bota, LET | +0,495 |
| 07. | Lisa Schulte, AUT | +0,678 |
| 11. | Hannah Prock, AUT | +1,173 |
| 13. | Dorothea Schwarz, AUT | +1,459 |
So endete der Olympische Bewerb der Snowboard Big Air.
Die Japanerin Kokomo Murase holte mit dem höchsten Wert von 179 die Gold Medaille. Hinter ihr landete die Neuseeländerin Zoi Sadowski Synnoott auf dem zweiten Platz uns die Koreanerin Yu Seungeun auf dem dritten Platz.
| 01. Gold Medaille | Kokomo Murase | JPN | 179,00 |
| 02. Silber Medaille | Zoi Sadowski Synnoott | NZL | 172,25 |
| 03. Bronze Medaille | Yu Seungeun | KOR | 171,00 |
| 4. | Mia Brookes | GBR | 159,50 |
| 5. | Zhang Xiaonan | CHN | 144,50 |
| 6. | Momo Suzuki | JPN | 136,25 |
| 7. | Tess Coady | AUS | 131,00 |
| 8. | Anna Gasser | AUT | 121,25 |
| 9. | Mari Fukada | JPN | 115,00 |
| 10. | Meila Stalker | AUS | 107,50 |
| 11. | Reira Iwabuchi | JPN | 103,25 |
| 12. | Hanna Karrer | AUT | 89,00 |
Das Snowboard-Big-Air-Finale startet am dritten Olympia Tag.
Die Kärntnerin Anna Gasser konnte schließlich nach ihrem Sturz beim Snowboard Big Air Finale den zweiten Trick nicht mehr machen. Sie liegt mit 45 Punkten aussichtslos zurück, damit ist auch ihr Traum einer weiteren olympischen Gold Medaille geplatzt. Der Sprung ihrer Landsfrau Hanna Karrer wurde ebenfalls als gestürzt gewertet. Aber sie hat mit einem starken dritten Run noch Chancen aufzusteigen.
Die österreichische Titelverteidigerin Anna Gasser und ihre Landsfrau Hanna Karrer stehen dabei im Finale der besten zwölf. Zuvor beendete am Sonntagabend, den achten Februar 2026, die Doppel Olympiasiegerin Anna Gasser die Qualifikation in Livigno nach souveräner Vorstellung auf dem neunten Platz. Hinter ihr kam die österreichische 18-jährige Olympia Debütantin Hanna Karrer auf den zehnten Platz. Die Entscheidung über den Aufstieg der Steirerin Hanna Karrer fiel aber erst im dritten Durchgang mit viel Nervenstärke.
Anna Gasser fixierte bereits mit ihren beiden hohen Werten von 81,75 und 74,75 ihr Finalticket nach zwei von drei Durchgängen. Allerdings ihre besten Tricks möchte sie erst Montagabend beim Finale zeigen, um zuzulegen. Dazu sagte sie vor dem Finale:
„Der Plan ist voll aufgegangen. Ich wollte Sicherheitssprünge zeigen. Morgen heißt es, ‚all-in‘ zu gehen. Dann werden wir schauen, wie es ausschaut im Vergleich zu den anderen“,
sagte Anna Gasser..
| Qualifikation (Top 12 im Finale): | |||
| 1. | Zoi Sadowski Synnoott | NZL | 172,25 |
| 2. | Kokomo Murase | JPN | 171,25 |
| 3. | Mia Brookes | GBR | 167,00 |
| 4. | Yu Seungeun | KOR | 166,50 |
| 5. | Mari Fukada | JPN | 165,75 |
| 6. | Meila Stalker | AUS | 165,00 |
| 7. | Reira Iwabuchi | JPN | 164,00 |
| 8. | Momo Suzuki | JPN | 160,50 |
| 9. | Anna Gasser | AUT | 159,50 |
| 10. | Hanna Karrer | AUT | 157,25 |
| 11. | Zhang Xiaonan | CHN | 154,50 |
| 12. | Tess Coady | AUS | 153,50 |
Erste Erfolge sind am zweiten Tag der Olympia 2026 sichtbar.
Am Sonntag, den achten Februar 2026, sind bereits erste Olympische Medaillen und weitere Achtungserfolge für die SKI Alpinistinnen und Snowboarderinnen in Milano, Cortina mit den Wintersport Athlet*innen auch mitzuerleben.
Snowboarderin Sabine Payer holte die Silber Medaille.
So landete die 33-jährige Kärntnerin Sabine Payer erfolgreich auf dem Podest, nachdem sie die 28-jährige Italienerin Lucia Dalmasso besiegte. Zuvor überraschte sie mit einem Sieg im Viertelfinale vs. die tschechische zweifache Snowboard Olympia Siegerin Ester Ledecka um 0,06 Sekunden.
Gold Medaille im RTL Snowboardfahren erging an die Tschechin Zuzana Maderova.
Im anschließenden Finale der Snowboarderinnen kam es nochmals zu einem spannenden Parallel-RTL Snowboardrennen vs. die Tschechin Zuzana Maderova. Letztendlich ging die Gold Medaille bei den Frauen erstmals an die 22-jährige Tschechin Zuzana Maderova, damit gewann Sabine Payer erstmals die Olympische Silber Medaille als beste österreichische Snowboarderin.
| 01. Gold Medaille | Zuzana Maderova, CZE |
| 02. Silber Medaille | Sabine Payer, AUT |
| 03. Bronze Medaille | Lucia Dalmasso, ITA |
Cornelia Hütter holte sich den vierten Platz beim Auftaktrennen.
Am achten Februar 2026 holte die US-Amerikanerin Breezy Johnson in einer Zeit von 1:36,10 beim SKI Alpin Abfahrtsrennen ihre Gold Medaille. Die Deutsche Emma Aicher kam mit +0,04 dicht hinter der US Amerikanerin als Zweite ins Ziel und sicherte sich die Silber Medaille. Zuerst fuhr noch Cornelia Hütter mit +0.86 als beste Österreicherin beim Abfahrtsrennen als Dritte auf den Podest. Doch dann überholte die Italienerin Sofia Goggia mit +0,59 knapp und sicherte sich die Bronze Medaille.
Die 34-jährige Österreicherin Cornelia Hütter und die US Amerikanerin Jacqueline Wiles teilten sich in der Folge mit der gleichen Zeit von +0,86 den vierten Platz.
Olympia Traum von Lindsey Vonn ist geplatzt.
So kam die 41-jährige US Amerikanerin Lindsey Vonn zu einem schweren Sturz. Sie musste hörbar unter starken Schmerzen mit dem Rettungshubschrauber, nach der Erstversorgung auf der Piste, ins nächste Krankenhaus abtransportiert werden. Lindsey Vonn war zuvor trotz eines Kreuzbandrisses im linken Knie eine der Favoritinnen in der Olympia-Abfahrt. Doch noch vor der ersten Zwischenzeit schlug sie auf der Piste in Cortina d’Ampezzo auf, aber ihre Skier lösten sich dabei nicht.
Die Österreicherin Nina Ortlieb ist beim SKI Alpin Abfahrtsrennen ebenfalls nach ihrem Sturz ausgeschieden, zum Glück blieb sie unverletzt. Anlässlich des schweren Sturzes ihrer US Amerikanischen Mitbewerberin wünschte sie ihr gute Genesung und sagte dazu:
„Sie hat gewusst, dass es ein gewisses Risiko braucht, wenn man vorne dabei sein will. Die Dichte ist hoch, mit nur schön runterfahren gewinnt man auch nichts. Heute hat die Sicht dazu eingeladen, dass man die eine oder andere Stelle enger fährt. Fehler werden beinhart bestraft“,
sagte Nina Ortlieb.
Es gibt nur kurze Zeit zu überlegen für diese Challenge.
Die 31-jährige Österreichische Abfahrtsrennfahrerin Ariane Rädler kam auf den achten Platz bei der Olympia. Die zweitbeste Österreicherin aus Vorarlberg holte sich bereits zuvor zwei Weltcup Podestplätze. Sie bezeichnete die Stelle, zwischen dem dritten und vierten Tor, wo Lindsey Vonn schwer stürzte, als eine Challenge:
„Es ist eine sehr spannende Kurve. Es hängt ein bisschen und man muss einfach ein bisschen abwarten, bis der Druck zusammenkommt. Beim Rennen willst du nicht zurückziehen, da gibst du einfach Vollgas und dann kann es sein, dass genau zum falschen Moment der Druck zusammenkommt, wenn du in die Kompression reinfährst. Dann drückt es dich nochmal drüber und dann kommt aber das Tor. Da hast du nur kurz Zeit zum Umlegen. Du kannst auch nicht wirklich studieren, welche Linie du fährst, sondern die muss immer passieren. Da muss man einfach abwarten, bis man den richtigen Druck hat“,
sagte Ariane Rädler.
Genesungswünsche kamen auch von der Viertplatzierten Hütter.
So sendeten auch alle österreichische Olympische Abfahrtsrennfahrerinnen beste Genesungswünsche an die US Amerikanerin Lindsey Vonn, und Cornelia Hütter sagte:
„Lindsey ist sich bewusst gewesen, welches Risiko sie eingeht. Deshalb tut es mir leid für sie, dass es so geendet hat. Aber wenn man sich bewusst ist, was man macht, muss man sich solcher Konsequenzen auch bewusst sein. Dass es heute ins Negative gegangen ist, tut mir unheimlich leid für sie“,
sagte Cornelia Hütter..
So sieht der Endstand der Ski Alpinistinnen aus:
| 1. Gold Medaille | Breezy Johnson | USA | 1:36,10 |
| 2. Silber Medaille | Emma Aicher | GER | + 0,04 |
| 3. Bronze Medaille | Sofia Goggia | ITA | 0,59 |
| 4. | Cornelia Hütter | AUT | 0,86 |
| . | Jacqueline Wiles | USA | 0,86 |
| 6. | Laura Pirovano | ITA | 0,94 |
| 7. | Kajsa Vickhoff Lie | GER | 0,98 |
| 8. | Ariane Rädler | AUT | 1,10 |
| 9. | Kira Weidle-Winkelmann | GER | 1,16 |
| 10. | Federica Brignone | ITA | 1,19 |
| 11. | Mirjam Puchner | AUT | 1,55 |
Mehr gibt es hier über die Bewerbe und Ergebnisse 2026 der Olympischen Wintersport Athletinnen und über die Rodelathletinnen bei den Olympischen Spielen 2026.


