Vom sechsten bis 22sten Februar 2026 finden im italienischen Milano Cortina die Olympischen Winterspiele statt.
Das Olympische Feuer wird am sechsten Februar 2026 in Milano und Cortina d’Ampezzo entzündet.
https://www.olympics.com/de/milano-cortina-2026/schedule/bthDas Olympische Feuer entzünden und löschen beschreiben die Sinnbilder für Einheit, Frieden und den globalen Sportsgeist. Olympische Winterspiele werden damit am sechsten Februar 2026 offiziell im Milano San Siro Olympic Stadium eröffnet. Sie werden dabei an mehreren Orten erweitert und erlebt. Am vierten und fünften Februar 2026 erfolgen bereits aus organisatorischen Gründen Trainings und sportliche Events in einzelnen Sportarten, noch bevor das Olympische Feuer entzündet.
| Termine | 16 Sportarten | Weibliche Athletinnen u.a. |
| 08. – 21.02.2026 | Biathlon | 15km Einzel Frauen 7,5km Sprint Frauen 10km Verfolgung Frauen 4x6km Staffel Frauen 12,5km Massenstart Frauen |
| 12. – 22.02.2026 | Bob | Monobob Frauen Off. Training Lauf 1, 2, 3, 4, 5, 6 Zweierbob Frauen Off. Training Lauf 1, 2, 3, 4 |
| 04. – 22.02.2026 | Curling | |
| 05. – 22.02.2026 | Eishockey | 16-jährige Deutsche Eishockey Spielerin Mathilda Heine |
| 06. – 19.02.2026 | Eiskunstlauf | |
| 07. – 21.02.2026 | Eisschnelllauf | |
| 09. – 19.02.2026 | Nordische Kombination | |
| 04. – 12.02.2026 | Rennrodeln | ÖRV Doppelsitzerinnen Selina Egle und Lara Kipp |
| 10. – 20.02.2026 | Shorttrack | |
| 09. – 15.02.2026 | Skeleton | |
| 04. – 18.02.2026 | Ski Alpin | |
| 07. – 21.02.2026 | Ski Freestyle | |
| 19. und 21.02.2026 | Ski Bergsteigen | |
| 07. – 22.02.2026 | Ski Langlauf | |
| 05. – 16.02.2026 | Ski Springen | |
| 05. – 18.02.2026 | Snowboard |
Die Vielfalt Italiens und den Charakter von „Made in Italy“ feiern.
Die olympischen Kessel sind erstmals an zwei Orten aufgestellt. Eines steht am Arco della Pace in Milano als Wahrzeichen der Stadt, der zweite Kessel steht auf der Piazza Dibona in Cortina d’Ampezzo, im Herzen der alpinen Stadt. Es symbolisiert die doppelte Geste aus einem geteilten Feuer und einem gemeinsamen Zeichen. Stadt und Berge sowie Metropole und Alpenregion sind damit miteinander verbunden. Dies lädt somit auch ein, eine Zukunft gemeinsam zu gestalten, um in der Tradition und Innovation zusammenzufinden, und den olympischen Geist in jedes Tal, jede Stadt und jede Gemeinschaft zu tragen.
Inklusion und Teilhabe sind durch neue Formate ergänzt.
Der olympische Gedanke wird dabei über die Stadiongrenzen hinausgetragen hin zu den Menschen, den Athlet*innen, den Fans und den lokalen Gemeinschaften. Die Delegationen laufen ins Stadion ein und entzünden den olympischen Kessel. Neue Formate ergänzen dabei die Förderung der Inklusion und Teilhabe an allen Wettkampfstätten. Der 47prozentige Anteil an weiblichen Athletinnen sowie die zahlreichen Initiativen zur Förderung von Gleichstellung und Vielfalt werden bei den olympischen Winterspielen durch die Frauenpräsenz im Sport gefeiert.
47 Prozent Frauen nehmen an den olympischen Winterspielen teil.
Die olympischen Winterspiele erreichen den Rekord beim ausgeglichensten Geschlechterverhältnis. Die Olympischen und Paralympischen Spiele schreiben in Milano Cortina 2026 bereits Geschichte. So gibt es nicht nur das ausgeglichenste Geschlechterverhältnis vor Ort, sondern auch das ausgewogenste Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Teilnehmer*innen aller Zeiten. Von den 2.900 Athlet*innenkontingenten sind rund 1.362 für Frauen und 1.538 für Männer reserviert, dabei sind rund 50 Frauenveranstaltungen im Programm.
Diese Frauen haben mit ihren Leistungen bei den olympischen Winterspielen Sportgeschichte geschrieben.
- Giuliana Minuzzo gewann als erste italienische Frau bei den olympischen Winterspielen in Oslo 1952 eine Medaille. Sie trägt dazu bei, das Bild der Athletinnen bei internationalen Spitzenwettbewerben zu verändern. Sie gewann und legte somit im Jahr 1956 im alpinen Skisport den Eid für die Athlet*innen ab.
- Ondina Valla gewann als erste Italienerin im 80-Meter-Hürdenlauf bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin olympisches Gold.
- Arianna Fontana holte im Laufe ihrer Karriere 11 Medaillen bei den Olympischen Spielen und wurde somit zur italienischen Sportlerin mit den meisten Medaillen aller Zeiten.
- Sofia Goggia siegte als erste italienische Skifahrerin ein olympisches Abfahrtsrennen der Frauen und zeigte dabei im Laufe der Jahre, was es heißt, nach jedem Sturz wieder aufzustehen.
Es gilt die Gleichstellung der Geschlechter und die Inklusion in Milano Cortina 2026 zu fördern.
Zahlreiche Initiativen fördern im Rahmen von Milano Cortina 2026 die Gleichstellung der Geschlechter und tragen bei der Organisation der Spiele dazu bei, die Welt des Sports immer inklusiver zu machen. Bereits vor Beginn der Paralympischen Spiele im März 2026 gibt es auch eine Veranstaltung in Rom mit dem Ziel, Inklusion und Gleichberechtigung im italienischen Sport zu fördern, einen Bildungsweg zu starten und Strategien und Maßnahmen zu veranschaulichen, die von der Fondazione mit Blick auf die nächsten Spiele umgesetzt wurden.
„Die Olympischen und insbesondere die Paralympischen Spiele bieten eine wichtige Gelegenheit, um den kulturellen Wandel durch Sport anzuregen und das Engagement für eine inklusivere Gesellschaft für alle Menschen zu fördern. Es ist wichtig, die Erfahrungen und Fähigkeiten von Frauen in einem Kontext wie dem Sport zu würdigen, wo die Vertretung von Frauen auf der Führungsebene immer noch begrenzt ist. Die Hervorhebung der Fähigkeiten von Frauen ist wichtiger denn je, und dank der Spiele und ihrer reformierenden Kraft starten wir heute einen wichtigen Ausbildungsweg, der auf die Fortbildung und die Erhöhung der Anzahl weiblicher Fachkräfte im Sportsektor abzielt“,
sagte Diana Bianchedi, Chief Strategy Planning & Legacy Officer der Fondazione Milano Cortina 2026.
Milano Cortina 2026 fördert eine Reihe von Workshops und Straordinarie.
Die Ausstellung Straordinarie ist im Rahmen des Bildungsprogramms Gen26 noch bis zum 17ten März 2026 in der Fabbrica del Vapore in Mailand zu sehen. Sie umfasst 110 Porträts und Stimmen italienischer Frauen aus vielen Bereichen der zeitgenössischen Gesellschaft. Fachfrauen zeigen dabei auf ihrem Weg vielfältige mögliche Formen auf, sich jenseits von Vorurteilen und Diskriminierung zu behaupten und ihre Ambitionen zu verwirklichen. Sie wird von Terre des Hommes gefördert und von Renata Ferri mit Fotografien und von Ilaria Magliocchetti Lombi kuratiert.
Textquelle: olympics.com, Fotocredit: AdobeStocks 752085391_Editorial_Use_Only-scaled-e1724789064603.


