Am 23. September 2026 fanden die Hinspiele des UEFA Europa Cups mit den SKN Wölfinnen und SK Sturm Grazerinnen in zweiter Quali Runde statt.
SKN Wölfinnen gehen mit der Hypothek eines null zu zwei aus dem Hinspiel in die Partie in Schweden.
Alles war angerichtet für ein spannendes Spiel, beide Teams kamen jeweils mit dem Rückenwind eines Sieges in die NV Arena. Die Frauenelf aus Malmö kam auch nicht zum Sightseeing nach Sankt Pölten, wie es sich auch gleich in der allerersten Aktion gezeigt hat.
| SKN Sankt Pölten Frauen | 00 zu 02 (0:1) UEFA Women´s Europa Cup 26/27, Hinspiel zweiter Qualifikationsrunde | Malmö FF 80´ Milivojević 20´ Skoog |
Nach wenigen Sekunden stand eine Malmö-Angreiferin zwar im Abseits, überraschte die SKN Wölfinnen sogleich mit einem gefährlichen Abschluss auf das Tor der Sankt Pöltnerinnen. Nach knapp 20 Minuten jubelten die mitgereisten Malmö-Fans erstmals. Skoog erzielte aus spitzem Winkel die erste Führung der Gästinnen aus Schweden. Kurz vor der Spielpause hatte die SKN Wölfin Magdalena Rukavina jedoch Pech im Spiel. Denn sie setzte den Ball aus 18 Metern an die Latte.
Erste Wechsel und das zweite Tor folgten in zweiter Halbzeit.
Nach Seitenwechsel vertrauten beide Coaches ihrer Startelf, erst in 73. Spielminute wechselte Laurent Fassotte mit den beiden kroatischen Legionärinnen Leonarda Balog und Tea Vračević zwei frische Kräfte ins Spiel rein. Einem zweiten Treffer der Schwedinnen untersagte die portugiesische Unparteiische in zweiter Hälfte zwar zuerst die Gültigkeit.
Aber in der 80. Spielminute jubelten die schwedischen Gästinnen tatsächlich erneut über ihr zwei zu null vs. SKN Wölfinnen. Milivojević machte aus sieben Metern alles klar. Die SKN Sankt Pöltnerinnen drückten zwar in der Schlussphase noch auf den Ehrentreffer, ein Tor vor den eigenen Fans war der Elf von Laurent Fassotte an diesem Tag jedoch nicht vergönnt.
SKN Wölfinnen hoffen noch auf den Auswärtssieg.
So schöpfen die niederösterreichischen SKN Wölfinnen aus Sankt Pölten dennoch trotz der Niederlage noch Hoffnung fürs Rückspiel am kommenden Mittwoch, 30. September 2026, um 19 Uhr im schwedischen Malmö.
„Ich hatte nach Schlusspfiff nicht das Gefühl, dass die Spielerinnen den Aufstieg schon abgeschrieben haben“,
sagte SKN-Kapitänin Jennifer Klein.
Die SKN Wölfinnen sind in folgender Startelf beim Hinspiel in der NV Arena aufgestellt:
| Carina Schlüter, Torfrau |
| Lisa Ebert wechselte in 73´ raus für Leonarda Balog |
| Victoria Laino |
| Alma Aagaard |
| Magdalena Rukavina wechselte in 88´raus für Alba Szuchy |
| Fanni Nagy |
| Ludmila Matavkova |
| Izabela Krizaj wechselte in 79´ raus für Amelie Woelki |
| Jennifer Klein, Teamkapitänin |
| Fanni Vago wechselte in 73´raus für Tea Vracevic |
| Diana Lemesova |
SK Sturm Grazerinnen unterlagen mit eins zu sechs.
Die steirischen Sturm Grazerinnen sind zwar klare Nummer eins in der Tabellenführung der ÖFB Ersten Admiral Bundesliga Saison 2026/27. Aber sie kassierten ebenso wie die österreichischen Vizemeisterinnen aus Sankt Pölten beim jüngsten Hinspiel der zweiten Qualifikationsrunde im Europa Cup eine Niederlage.
Die deutschen Wolfsburgerinnen siegten über die SK Sturm Grazerinnen. Peddemors (10´), Prašnikar (13´), Vallotto (30´) und Huth (37´) erzielten das vier zu null bereits in der ersten Halbzeit. Danach netzte in der 53. Spielminute die ungarische Legionärin Brigitta Pulins den Anschlusstreffer für die SK Sturm Grazerinnen ein. Zum Abschluss dieses Kantersiegs erhöhten Piljic (83´) und Lattwein (86´) mit zwei weiteren Toren zum sechs zu eins Torendstand für die Wolfsburgerinnen.
Das Rückspiel der SK Sturm Grazerinnen ist im Heimstadion.
So warten die SK Sturm Grazerinnen am Mittwoch, 30. September 2026, um 18.30 Uhr als Gastgeberinnen beim Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde des Euro Cups zu Hause auf die deutschen Wolfsburgerinnen.
Die weiteren Hin- und Rückspiele der zweiten Qualifikationsrunde des Europa Cups 2026/27 sind hier aufgelistet.
Fotocredit: Tom Seiss, Textquelle: Pressesprecher Matthias Scherner der SKN Wölfinnen Sankt Pölten, sowie uefa.com


