Die kosovarische Legionärin Modesta Uka spielt als Top Torschützin bei FK Austria Wien und im Kosovo Nationalteam vs. die ÖFB Elf.
Modesta Uka gehört zu den Top Torschützinnen der FK Austrianerinnen Wien.
Seit ihrem Wechsel zu den FK Austrianerinnen Wien im Sommer 2025 hat Modesta Uka auch mehr Raum für das Training, für Regeneration, für Konzentration und damit auch für ihren Kopf. So kann sie sich auch vollkommen auf den Fußball konzentrieren, um aktuell in Top Spielform zu sein. Denn die eigenen Reserven reichen auf Dauer nicht lange, um neben der Arbeit oder den familiären Verpflichtungen professionell Fußball zu spielen, sagte Modesta Uka als eines der Gründe für ihre Top Spielform.
Die 27-jährige Stürmerin Modesta Uka wurde am 23. Mai 1999 in Kosovo geboren und ist auch aktiv in der kosovarischen Nationalelf eingesetzt. Seit sechsten Juli 2025 spielt sie als kosovarische Legionärin bei den violetten Meisterinnen FK Austrianerinnen Wien mit denen sie erstmals in die UEFA Champions League Phase 2026/27 aufgestiegen ist.




Fünf internationale Top Teams, wie FC Bayern München, Chelsea, Manchester City, Inter Mailand und Turin, treten dabei der Top Stürmerin Modesta Uka und ihrem Violetten Austria Wien Team gegenüber. Am 23. September 2026 starten sie mit dem ersten Champions League Spiel vs. FC Chelsea auswärts.
Modesta Uka erinnert sich noch gut an das historisch erste Double der Vereinsgeschichte im Sommer 2026 mit den FK Austrianerinnen Wien. Aber auch wenn der Saisonstart 2026/27, der für sie minimal anders verlaufen ist, als geplant, glaubt Uka an die Titelverteidigung in der Liga. So beschreibt sie den aktuellen Lauf bei den FK Austrianerinnen Wien mit stets harter Arbeit, intensivem Training und starker Mentalität. In der Folge sagte sie dazu:
„Wir werden alles versuchen und auch wenn ein paar Spiele noch nicht so gelaufen sind, ist noch alles möglich und ich glaube an unser Team“,
sagte Modesta Uka.
Eine weitere große Herausforderung ist für die Top Torschützin Modesta Uka das WM Playoff Kosovo vs. die ÖFB Nationalelf.
So wartet am neunten und 13. Oktober 2026 auf Modesta Uka auch zwei nationale Spiele im Playoff auf dem Weg zur WM 2027 in Brasilien. Sie trifft dabei mit der kosovarischen Nationalelf auf Österreich, jenes Land, das sie inzwischen als ihre zweite Heimat sieht. Es handelt sich dabei um den Einzug in die zweite Playoffrunde, um sich für die WM 2027 zu qualifizieren. Persönlich treffen dabei auch zwei Teile ihrer Biografie aufeinander: So ist Modesta Uka auf der einen Seite ihrer kosovarischen Heimat mit ihren dort lebenden Freund*innen und Menschen von früher noch im guten Kontakt verbunden. Andererseits wurde Österreich ihr zweites Heimatland, wo sie seit ihrem 14. Lebensjahr als Profifußballerin groß geworden und aktiv ist.
So trifft Modesta Uka bei ihren beiden Länderspielen auf vier Teamkolleginnen der FK Austrianerinnen Wien: Verena Hanshaw, Virginia Kirchberger, Katharina Schiechtl und Louise Schöffel. So haben sie noch kurz nach der Auslosung der Teams im Verein darüber gescherzt, sagte Modesta Uka. Aber zu den Chancen der vermeintlichen Außenseiterinnen sagte die kosovarische Stürmerin Modesta Uka:
„Wir kämpfen immer bis zur letzten Minute, spielen mit Herz und Leidenschaft und geben uns nie auf. Das ist unsere große Stärke. Wer am Ende gewinnt, ist schwer zu sagen. Fußball lässt sich nicht immer berechnen, aber jede Spielerin von uns muss ihren besten Tag erwischen und an das Team glauben“,
so Modesta Uka.
Es wird ein außergewöhnliches Spiel in ihrem zweiten Heimatland für sie sein.
Die kosovarische Nationalspielerin Modesta Uka werde aber nicht ausgiebig jubeln gegen Österreich, sagte sie. So zeigt sie sich in der Folge noch abwartend und zurückhaltend, wie sich dieses Spiel entwickelt und sagte dazu:
„Schauen wir mal, ob ich überhaupt ein Tor erzielen werde, aber mein Jubel ist ohnehin oft eher zurückhaltend und ich freue mich eher innerlich. Es wäre sicherlich komisch, weil Österreich keine gewöhnliche Gegnerin ist, sondern meine zweite Heimat, in der ich viele Freunde und Freundinnen habe“,
sagte Modesta Uka.
Frauenfußball spielen im Kosovo.
Modesta Uka verfolgt auch heute noch den heimischen Frauenfußball im Kosovo, der mit der Liga in Österreich schwer zu vergleichen ist. Denn der Frauenfußball hat im Kosovo noch eine sehr junge Geschichte. Die Hälfte der kosovarischen Nationalteam Spielerinnen sind im Kosovo aktiv, aber die andere Hälfte ist im Ausland eingesetzt. Die Liga hat noch Aufholbedarf und die Qualität und die Infrastruktur sind nicht zu vergleichen, sagte Modesta Uka. Daher lasse sie ihre Zukunft als Profifußballerin noch offen, auch wenn sie schon davon träumt in einer der ausländischen Top Liga irgendwann auch zu spielen. So gehöre zwar Real Madrid auch zu ihren Lieblingsvereinen, aber es sei noch unklar, ob ein Vertrag dort noch realistisch werde, sagte sie ergänzend dazu.
„Nach meinem Abschied in Graz hatte ich auch die Möglichkeit, nach Deutschland zu gehen, doch ich habe mich bewusst für die Austria entschieden. Mir ist wichtig, dass ich gesund bin und spielen kann, alles andere bringt die Zeit“,
sagte Modesta Uka.
Im Garten und auf den Straßen von Kosovo begann ihr Leben als Fußballerin.
Ihr Leben als Fußballerin startete Modesta Uka bereits als vierjährige Kosovarin, als ihr älterer Bruder sie nach draußen in den Garten in Kosovo zum Fußballspielen mitnahm, wo sie gemeinsam um die Wette dribbelten. Aber auf den Straßen von Kosovo war sie oft die einzige weibliche Fußballerin im gut-gekonnten Umgang mit dem Ball. Als Vierzehnjährige zog sie in die Steiermark, wo sie das Fußballspielen auf dem Weg in die Österreichische Bundesliga ins Zentrum ihres Lebens rückte.
Modesta Uka spielte elf Jahre als Stürmerin und erzielte dabei in 116 Partien 34 Treffer für die SK Sturm Grazerinnen. Danach wechselte sie im Sommer 2025 mit ihrem Linksfuß und dem Drang zu außergewöhnlichen Dribblings zu den Violetten Austrianerinnen Wien.
„Neben dem Fußball bei Sturm Graz musste ich auch arbeiten und viele Aufgaben in der Familie übernehmen, unter anderem bei der Betreuung der Kinder meiner Geschwister. Seit meinem Wechsel zur Austria Wien kann ich mich voll und ganz auf den Fußball konzentrieren“,
sagte Modesta Uka.
Textquelle: InsideAUT ÖFB und Fotocredit: Adobe Stock und FK Austria Wien.


