Am 18ten und 19ten Juli 2026 fand erneut im Städtischen Schwimmbad Mili in Bregenz das Wasserball Bodensee Cup Turnier statt.
Pauline Behrend ist zur besten Spielerin des Turniers 2026 gewählt.
Die 27-jährige Pauline Behrend hat über eine Freundin den Kontakt zu den deutschen Wasserballerinnen in Essen bekommen. Der Weg der Wasserballerin Pauline Behrend aus Cuxhaven ist zum Bodenseecup geografisch sehr weit. Daher lohnte sich ihre Anreise zum Turnier nur in Kombination eines Urlaubs mit ihrem Mann am Bodensee. In der Folge kamen sie auch zum Wasserball Turnier 2026, während ihr Freund bei den Eisenachern einen Platz bekam, reihte Pauline Behrend sich bei den Essenerinnen ein.
„Ich kannte eigentlich nur meine Freundin, den Rest der Mädels habe ich vor Ort kennengelernt und habe mich sofort gut aufgenommen gefühlt und mich echt gut mit allen verstanden. Das sind echt ganz liebe Menschen“,
sagte Pauline Behrend über ihr Wasserball Team in Essen.
Die deutsche Wasserballerin wechselte zuerst nach Hamburg.
Pauline Behrend ist geboren und aufgewachsen in Cuxhaven. Sie hat bereits mit fünf Jahren angefangen Wasserball zu spielen, weil es auch dort in Cuxhaven einen Wasserballverein gab. Sie hat bis zu ihrem 15ten Lebensjahr mit Jungs gemischt geschlechtlich dort gespielt. Danach durfte man nicht mehr gemischt spielen, sagte die deutsche Wasserballerin. In der Folge habe sie sich nach den nächsten Wasserballteams im Damenbereich umgeschaut und landete schließlich in Hamburg beim ETV, Eimsbütteler Turnverband, die immer noch in der Bundesliga aktiv sind.
Wasserball ist auf hohem Niveau in Deutschland schwierig.
„Inzwischen habe ich elf Saisons Bundesliga auf dem Konto und auch Erfahrungen im Nationalteam sammeln dürfen“,
sagte die 27-jährige Wasserballerin Pauline Behrend.
So hat Pauline Behrend bereits im Jahr 2019 auch eine Wasserball EM in Budapest und im Jahr 2023 einen World Cup in Berlin gespielt. Wasserball sei jedoch auf hohem Niveau beziehungsweise im deutschen Nationalteam nicht so einfach zu spielen, weil mehrere Faktoren zusammen fallen. So sind die Strukturen im Deutschen Schwimmverband, DSV, vor allem im Frauenbereich, die finanziellen Aspekte und die eigene Ausbildung, wie beispielsweise das Studium, oder ihre eigene Arbeit als Grundschullehrerin nicht unbedingt einfach mit dem Wasserball als Leistungssport zusammenzubringen, sagte Pauline Behrend.
Die Vielseitigkeit beim Wasserball ist aber besonders reizvoll.
So hat die Grundschullehrerin Pauline Behrend zwar aufgrund der vorhandenen Strukturen das deutsche Nationalteam der Wasserballerinnen freiwillig verlassen. Sie spielt aber weiterhin in der deutschen Bundesliga. Denn diese Vielfältigkeit ist beim Wasserball für Behrend besonders reizvoll weiter Wasserball zu spielen. So sind Koordination, Schnelligkeit im Kopf wie im Körper, Kraft und Ausdauer ziemlich wichtig beim Wasserball.
„Es ist natürlich auch toll in einem Team zu spielen. Ich mag die Komplexität des Spiels insgesamt, man muss verteidigen und angreifen gleichermaßen können. Man muss die Angriffszeit berücksichtigen und zu jeder Zeit wissen, wo der Ball ist. Es ist insgesamt einfach ein super anspruchsvoller Sport mit vielen verschiedenen Facetten“,
sagte die beste Wasserball Spielerin des Turniers Pauline Behrend.
Die Frauen sind in fünf Wasserball Teams angetreten.
Das deutsche Wasserball Team SGW Essen erzielte dabei mit fünf zu zwei auch einen klaren Sieg gegen die Vorjahressiegerinnen aus Winterthur. SGW Essen gewann nach dem Jahr 2022 zum zweiten Mal den Bodensee Cup. Die Titelverteidigerinnen aus SC Winterthur erhielten diesmal somit den zweiten Platz. Die Gastgeberinnen Pelikan Bregenz Wasserball wurden Drittplatzierte, noch vor den beiden österreichischen Teams aus Tirol und Wien.

Erster Turniertag ist gestartet.
Die Wasserballspiele fanden mit fünf Frauenteams im Bregenzer Bodensee am Samstag, den 18ten Juli 2026, statt. Die Vorrunden- und Kreuzspiele wurden am ersten Turniertag ausgetragen.









Zur Sommernachtsparty wurde in der Halbzeit des Turniers eingeladen.
Die Veranstalter*innen des zweitägigen Wasserball Turniers luden in der Halbzeit samstagabends zu einer Sommernachtsparty im kühlen Nass an den heißen Hitzetagen ein. Am darauffolgenden zweiten Turniertag gab es nach den finalen Platzierungsspielen auch die Sieger*innenehrung mit der Auszeichnung zur besten Torfrau und zu der besten Spielerin des Turniers.
- SGW Essen aus Deutschland siegte mit bester Spielerin des Turniers 2026 in allen vier Spielen ungeschlagen: acht Punkte.
- SC Winterthur aus der Schweiz gewann mit der besten Torfrau des Turniers und erzielte drei Siege: sechs Punkte.
- Pelikan Bregenz Wasserball sind als die Veranstalterinnen mit einem Sieg unter den Top drei der Frauen: zwei Punkte.
- WBCT Tirol und ASV Wien bilden als die beiden österreichischen Teams das Tabellenschlusslicht und holten nach je einem Sieg und drei Niederlagen ebenfalls jeweils zwei Punkte.
Essnerinnen konnten alle Spiele für sich entscheiden.
Die Wasserballerinnen nahmen in diesem Sommer 2026 dabei zum achten Mal beim Bodensee Cup Turnier teil, dabei holten die Frauen vom deutschen Team der SGW Essen den Cup Titel.
| Team | vs. | Team |
| Pelikan Bregenz | 04 zu 10 | Essen SGW |
| Essen SGW | 05 zu 02 | Winterthur Schweizerinnen |
| Wasserballklub Tirol | 05 zu 06 | Essen SGW |
| Wien ASV | 06 zu 10 | Essen SGW |
Die Wasserballerinnen aus der Stadt Essen sind mit im regionalen und überregionalen Spielbetrieb des Schwimmverbandes in Nordrhein-Westfalen aktiv. Dort repräsentieren sie diese Wassersportart maßgeblich durch die SG Wasserball Essen (SGW Essen). Dies ist ein erfolgreicher Zusammenschluss der Wasserballabteilungen traditionsreicher Essener Schwimmvereine wie RuWa Dellwig, SC Aegir Essen, Essener SV 1906 und dem PSV Essen. Pauline Behrend vom Siegerinnenteam SGW Essen wurde zur besten Spielerin des Turniers 2026 gewählt.

Titelverteidigerinnen SC Winterthur aus der Schweiz wurden Zweitplatzierte.
| Team | vs. | Teamw |
| Winterthur Schweizerinnen | 06 zu 02 | Wasserballklub Tirol |
| Essen SGW | 05 zu 02 | Winterthur Schweizerinnen |
| Pelikan Bregenz | 02 zu 07 | Winterthur Schweizerinnen |
| Wien ASV | 04 zu 08 | Winterthur Schweizerinnen |

Zur besten Torfrau des Turniers ausgezeichnet.
Die Schweizerinnen von SC Winterthur konnten zwar ihren Wasserball Turniertitel von 2025 nicht erfolgreich verteidigen. Aber die 20-jährige Wasserballerin von SC Winterthur Anouk Peter wurde zur besten Torfrau des Turniers 2026 gewählt. Anouk Peter ist eine Schweizer Wasserballtorhüterin. Sie spielt für den Wasserballklub SM Zürich und den Schwimmclub Winterthur (bzw. dessen U20-Frauenteam) und ist im Schweizer U20-Nationalkader im Einsatz. Gemeinsam mit ihrem U20 Nationalteam nimmt sie auch an der U20-Europameisterinnenschaft im August 2026 in der portugiesischen Stadt Oeiras teil.
Wasserballerinnen von Pelikan Bregenz erspielten den dritten Turnierplatz.
Die Veranstalterinnen des Wasserball Turniers 2026, Pelikan Bregenz, holten sich Platz drei.
| Team | vs. | Team |
| Pelikan Bregenz | 04 zu 10 | Essen SGW |
| Pelikan Bregenz | 09 zu 02 | Wien ASV |
| Pelikan Bregenz | 02 zu 07 | Winterthur Schweizerinnen |
| Pelikan Bregenz | 04 zu 05 | Wasserballklub Tirol |

Die Wasserballerinnen von Pelikan Bregenz trainieren im Verein geschlechtergemischt, das Technik, Taktik und Spielspaß verbindet. Rund 90 Kinder trainieren dabei ebenfalls in fünf Altersklassen und nehmen an österreichischen Nachwuchsmeister*innenschaften teil. Das neue Hallenbad in Bregenz bietet dem Verein dafür bis zu drei Mal in der Woche auch erweiterte Trainingsbedingungen.
Schlusslicht bildeten die österreichischen Teams: WBCT Tirol und ASV Wien.
| Team | vs. | Team |
| Winterthur Schweizerinnen | 06 zu 02 | WBCT Tirol |
| WBCT Tirol | 06 zu 07 | Wien ASV |
| WBCT Tirol | 05 zu 06 | Essen SGW |
| Pelikan Bregenzerinnen | 04 zu 05 | WBCT Tirol |


| Team | vs. | Team |
| Pelikan Bregenzerinnen | 09 zu 07 | Wien ASV |
| Wasserballklub Tirol | 06 zu 07 | Wien ASV |
| Wien ASV | 04 zu 08 | Winterthur Schweizerinnen |
| Wien ASV | 06 zu 10 | Essnerinnen SGW |
Fotocredit: Bodenseecup-2026 von @ Ben Kaulfus, Textquelle: u.a. Ferdinand Koller.


