Die nächste Endrunde der Frauen Handball Europameisterinnenschaft (EM) findet vom dritten bis 20sten Dezember 2026 statt.
Österreicherinnen zogen das Los der Gruppe D.
Die EHF EURO 2026 wird erstmals von fünf Ländern in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei ausgerichtet und findet vom dritten bis 20sten Dezember 2026 statt. Die 17te Europameisterinnenschaft startet in folgenden sechs Vorrundengruppen, dafür können die Tickets für das Finalturnier bereits im Verkauf hier gesichert werden.
Die finale Auslosung der 24 Teams war am 16. April 2026 in Polen.
So konnten auch die Österreicherinnen als Zweite in der sechsten Gruppe mit den 23 anderen Teams qualifizieren. Sie haben schließlich bei der finalen Turnierauslosung im polnischen Katowice ihre Gegnerinnen in der Vorrunde und ihre Spielorte erfahren.
| Gruppe A in Oradea, Rumänien | Gruppe B in Cluj-Napoca, Rumänien | Gruppe C in Antalya, Türkei | Gruppe D in Brno, Tschechien | Gruppe E in Katowice, Polen | Gruppe F in Bratislava, Slowakei |
| Ungarn | Norwegen | Dänemark | Niederlande | Frankreich | Schweden |
| Montenegro | Rumänien | Spanien | Tschechien | Polen | Deutschland |
| Slowenien | Schweiz | Türkei | Österreich | Färöer-Inseln | Slowakei |
| Island | N-Mazedonien | Griechenland | Kroatien | Ukraine | Serbien |
ÖHB Frauen starten ihr Auftaktspiel vs. Kroatinnen.
Die ÖHB Handballerinnen spielt in der tschechischen Stadt Brünn in der Gruppe D vs. die Niederländerinnen, Tschechinnen und Kroatinnen. Der ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser und Teamchefin Monique Tijsterman sind sich dabei einig, dass das Österreichische Team in einer machbaren Gruppe ist.
„Ich bin zufrieden mit dieser Gruppe. Eine EM ist immer schwer zu spielen, da man ausschließlich auf starke Nationen trifft“,
sagte Teamchefin Monique Tijsterman.
- Am vierten Dezember 2026 ist das Auftaktspiel des Frauenhandballteams von Teamchefin Monique Tijsterman vs. die Kroatinnen.
- Danach folgt am sechsten Dezember 2026 die Neuauflage des WM-Duells von 2025 mit den Niederländerinnen.
- Das dritte österreichische Vorrundenspiel ist am achten Dezember 2026 vs. die tschechischen Gastgeberinnen. Die Tschechinnen erzielen dabei mit ihrem Heimspiel-Bonus auch einen Vorteil, dennoch sehe der Sportdirektor Fölser die österreichische Nähe zur Spielstätte im benachbarten Tschechien auch einen Vorteil für viele österreichische Handballfans.
„Dass wir in Brünn spielen, ist eine schöne Geschichte. Dadurch haben unsere Fans keine weite Anreise“,
sagte Sportdirektor Fölser.
Österreichischer Einzug in die Hauptrunde findet in Katowice statt.
Die besten zwei Teams jeder Gruppe steigen in die Hauptrunde auf. Das Los ergab zwar für die Österreicherinnen eine schwierige Ausgangslage in die Hauptrunde zu gelangen. Ein österreichischer Aufstieg in die Hauptrunde sei laut Sportdirektor Fölser und ÖHB Teamchefin Monique Tijsterman machbar, wie sie es zuversichtlich nach der Auslosung bekannt gaben. Ein möglicher Einzug der Österreicherinnen in die Hauptrunde erfolgt in der polnischen Stadt Katowvice.
Der Kampf um den zweiten Platz ist möglich.
„Tschechien ist ein Team mit der wir um Platz zwei fighten können. Sie haben natürlich Heimvorteil. Das wird herausfordernd, aber auch toll, vor einer großartigen Kulisse gegen sie zu spielen. Kroatien kennen wir ebenfalls gut. Zudem sind einige Spielerinnen in Kroatien engagiert“,
sagte Sportdirektor Fölser.
Textquelle: ÖHB und EHF, Fotocredit: Adobe Stock.


