Der Europapokal der Wurfdisziplinen 2026 kann an Wochenende vom 14ten bis zum 15ten März 2026 in Nikosia, Zypern verfolgt werden.
Die Dänin Katrine Koch Jacobsen zeigte eine Weltjahresbestleistung und einen nationalen Rekord beim Hammerwurf.
Der dänische Hammerwurf der Frauen gehörte zu den Höhepunkten eines dramatischen ersten Tages beim Europacup im Werfen 2026 in Nikosia, in Zypern. Katrine Koch Jacobsen gewann den Hammerwurf der Frauen mit einer Weite von 75,52 Meter. Sie holte damit die Gold Medaille beim Europapokal der Wurfspieler*innen. Sie setzte bereits in der ersten Runde die Messlatte mit 71,25 Meter hoch, was schon für einen Podestplatz gereicht hätte, bevor sie ihren Vorsprung in der zweiten Runde auf 73,15 Meter ausbaute und in der letzten Runde schließlich die 75 Meter Marke erzielte.
Die Plätze zwei und drei ergingen an Irin und Isländerin.
Die talentierte 22-jährige Irin Nicola Tuthill belegte den zweiten Platz mit einer persönlichen Bestleistung von 72,38 Meter, obwohl sie in der Gruppe B startete und in einem separaten Kreis als ihre Konkurrentinnen antrat. Sie zeigte dabei eine konstante Serie mit vier Würfen über 70 Metern im Wettkampf und einer neuen persönlichen Bestleistung in der vierten Runde.
Den dritten Platz erreichte die Isländerin Guorun Karitas Hallgrimsdottir ebenfalls mit einer persönlichen Bestleistung und einem nationalen Rekord von 71,41 Meter. Die Isländerin durchbrach beim Europapokal der Wurfdisziplinen 2026 in der dritten Runde zum ersten Mal die 70-Meter-Marke mit 70,84 Metern. Danach verbesserte sie ihre Weite auf 71,41 Meter und steigerte damit ihre persönliche Bestleistung innerhalb eines Tages um 1,62 Meter.
Jade Maraval sorgte im Speerwurf der Frauen für Furore.
Die 23-jährige Französin Jade Maraval holte sich überraschend den Sieg im Speerwurf der Frauen.
„Ich bin sehr stolz auf diese Leistung; ich weiß aber auch, dass noch Arbeit vor mir liegt. Es gibt technische Aspekte, die ich weiter verfeinern muss, um mich stetig zu verbessern und hoffentlich die Qualifikation für die Europameisterschaften in Birmingham in diesem Sommer zu sichern“,
sagte Maraval.
Der Speer der 23-Jährigen Französin flog in der vierten Runde zum ersten Mal über die 60-Meter-Marke und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um mehr als einen Meter. Die Französin Jade Maraval erzielte in der vierten Runde mit 60,02 Metern eine Weltjahresbestleistung und holte sich damit die Gold Medaille. Sie ist außerdem erst die sechste Französin, die die 60-Meter-Marke übertroffen hat und erreichte das Ziel somit vor der Serbin Adriana Vilagos und der Griechin Elina Tzengko beim Europacup im Wurfsport 2026 in Nikosia.
Geplantes Duell zwischen Vilagos und Tzengko entwickelte sich zum Sieg für die Außenseiterin Maraval.
Schließlich galt die serbische Titelverteidigerin Adriana Vilagos als Favoritin, aber erreichte mit ihrem besten Wurf von 59,94 Metern nur den zweiten Platz. Dies war ihre geringste Weite bei diesem Wettbewerb in den letzten zwei Jahren.
Die griechische Europameisterin von 2022, Elina Tzengko, verpasste währenddessen das Podium. Sie warf zum Saisonauftakt 58,21 Meter, belegte damit den vierten Platz und kam hinter die Italienerin Paola Padovan. Die italienische Drittplatzierte erzielte mit 58,69 Metern ihre persönliche Bestleistung und gewann somit die Bronze Medaille.
Weitere führende europäische Werferinnen zeigten ihr Können auf internationaler Bühne.
Die deutsche Athletin Katherina Maisch gewann das Kugelstoßen der Frauen. Die polnische Silbermedaillengewinnerin der Europameisterinnenschaften 2022 in München, Ewa Rozanska, erzielte mit 71,04 Meter ihren besten Wurf seit über drei Jahren. Sie belegte damit den vierten Platz zum Saisonauftakt. Den fünften Platz holte sich dabei die amtierende Europameisterin und Titelverteidigerin im Wurfpokal, Sara Fantini bei ihrem dritten Wettkampf der Saison mit 71,01 Metern.
Rose Loga hatte bereits Anfang des Jahres 2026 als französische Silber Medaillengewinnerin der Europameisterinnenschaften 73,81 Meter geworfen. Am 15ten März 2026, beim Europapokal der besten Werferinnen erreichte sie jedoch nur 69,71 Meter. Sie belegte damit den siebten Platz. Dabei führten die kalten, windigen und nassen Bedingungen zu den Schwierigkeiten ihre Kraft zu finden. In der Folge fiel sie hinter die Führenden zurück.
Die 45-jährige ehemalige Olympiasiegerin und dreimalige Weltmeisterin Yipsi Moreno galt als erfolgreichste Athletin des Wochenendes.
Yipsi Moreno trat zuletzt beim diesjährigen Europapokal der Wurfdisziplinen 2026 für Albanien an. Sie hatte aber Schwierigkeiten, zu ihrer Form zu finden, mit vier ungültigen Würfen und einem letzten Wurf von 63,00 Metern.
Europas Top-Athlet*innen starten mit Blick auf sechzehn Wurfwettbewerbe in die Saison 2026.
Der Europapokal im Werfen findet vom 14ten bis zum 15ten März 2026 in Nikosia statt. An beiden Tagen ist jeder Wurf der sechzehn Wurfwettbewerbe ab neun Uhr (MEZ) live auf der Website von European Athletics zu verfolgen. Diese Wettbewerbe beinhalten zwei Tage Weltklasse Wettkämpfe mit Olympia-, Welt- und Europameister*innenschaft Medaillengewinne.
Europas beste Werfer*innen beginnen währenddessen ihre Freiluft-Kampagnen und starten damit ihren Weg zu den Leichtathletik-Europameister*innenschaften in Birmingham, vom zehnten bis 16ten August 2026.
Griechische Europameisterin 2022 will ihre Wurf Saison 2026 mit einem Paukenschlag eröffnen.
In einem der Top-Wettbewerbe trifft die griechische Europameisterin von 2022, Elina Tzengko auf die serbische zweifache EM Zweite Adriana Vilagoš. Die beiden Athletinnen liefern sich seit ihren ersten beiden Plätzen bei den Leichtathletik-Europameister*innenschaft 2022 in München ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Sie reisen nach Nikosia, um ihre Saison 2026 mit einem Paukenschlag zu eröffnen.
„Zypern fühlt sich für mich wie Zuhause an. Ich komme sehr gerne hierher. Wir trainieren jedes Jahr hier vor der Saison. Ich kenne diesen Ort, ich kenne dieses Stadion, deshalb freue ich mich riesig, wieder hier anzutreten“,
sagte die Europameisterin von 2022, Elina Tzengko.
So blickten die Speerwurf Athletinnen Adriana Vilagos und Elina Tzengko voller Vorfreude bei der Pressekonferenz am Freitag, den 13ten März 2026, auf den bevorstehenden Wettkampf. Der Präsident von European Athletics, Dobromir Karamarinov, sprach dabei anschließend auch seine Glückwünsche an die europäischen Wurf Athlet*innen aus:
„Und meinen lieben Athletinnen und Athle, viel Glück – nicht nur für die nächsten zwei Tage, sondern für dieses wichtige Jahr 2026 für European Athletics und für die Zukunft“,
sagte der Präsident von European Athletics, Dobromir Karamarinov.
Folgende Olympische und internationale Wurfstars sind für den Saisonstart in Nikosia bereit.
Es gibt zahlreiche weitere Champions und Rekordhalter*innen in verschiedenen Disziplinen:
Sara Fantini ist die italienische Titelverteidigerin im Europameisterinnenschaftskampf. Sie führt das starke Feld der Teilnehmerinnen im Hammerwurf der Frauen an. Aber das Feld im U23-Hammerwurf der Frauen führt die aus Zypern stammende U20-Europameisterin 2023 Valentina Savva an.
Die Schwedin Vanessa Kamga kehrt zurück, um ihren Titel im Diskuswurf der Frauen nach einer herausragenden Saison zu verteidigen. Sie umfasste dabei unter anderem einen nationalen Rekord und den vierten Platz bei den Leichtathletik-Weltmeisterinnenschaften.
Den dritten Titel im Kugelstoßen beim Europacup peilt dabei die portugiesische Athletin Jessica Inchude an.
Die legendäre Französin Melina Robert-Michon ist Silber Medaillengewinnerin der Olympischen Spiele 2016 in Rio und setzt mit 46 Jahren ihre bemerkenswerte internationale Karriere fort.
Die griechische Kugelstoßerin Maria Rafailidou zählt ebenfalls zu den aufstrebenden Talenten in der Leichtathletik.
Die Wurfwettbewerbe sind in einem weltweiten Livestream auf der Website von European Athletics zu sehen.
Foto: Wurfwerferin, Textquelle und Fotocredit: © European Athletics, Avenue Louis-Ruchonnet 16, 1003, Lausanne.


