Konsequenzen ziehen gegen einen ÖTTV Nachwuchstrainer.

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Das Österreichische Sportministerium verhängt nach sexuellen Missbrauchsvorwürfen einen Förderstopp für den Tischtennis Verband.

ÖTTV Präsident reagierte auf Streichung der Förderungen prompt.

Das Arbeitsverhältnis eines betroffenen Vereins mit dem ÖTTV Nachwuchstrainer wurde mit sofortiger Wirkung ebenfalls ruhend gestellt, so hieß es laut dem ÖTTV Präsidenten des österreichischen Tischtennisverbandes. Denn der Verdacht des sexuellen Missbrauchs gegen diesen Nachwuchstrainer steht im Raum.

Dazu priorisiere die ÖTTV Vizepräsidentin Liu Jia gegenüber dem ORF am zehnten März 2026 diese Vorwürfe sauber und transparent aufzuklären. Derzeit, 2026, ermittelt noch die Staatsanwaltschaft in diesem Fall, nachdem bereits im Jahr 2024 erste sexuelle Übergriffe des betroffenen Nachwuchstrainers an mehrere jugendliche ÖTTV Athletinnen bekannt gemacht wurden. Aber bis auf weiteres gelte noch die Unschuldsvermutung.

„Ich wurde gerade darüber informiert, dass der besagte Verein das Verhältnis mit dem Trainer ab sofort ruhend gestellt hat. Der Trainer wird daher bis zur endgültigen Aufklärung der Sachlage keine Funktion im Verein ausüben“,

sagte ÖTTV-Präsident Wolfgang Gotschke.

So sieht diese Situation über 500 Tischtennis Vereine aus.

„Nach Bekanntwerden der ersten Vorwürfe haben wir als Verband sofort reagiert und den Trainer dem Vorsichtsprinzip folgend nicht mehr eingesetzt. Zudem haben wir schon 2025 die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, obgleich wir bis heute – trotz Bemühungen unserer damaligen Vertrauensperson sowie des Vorstands bis dato keine konkreten Beweise gesichert werden. Wir respektieren den Opferschutz vollumfänglich, halten jedoch fest, dass zur Prüfung verbandsinterner Maßnahmen sowie zur Durchführung rechtsstaatlicher Verfahren eine Identifizierbarkeit der Vorfälle erforderlich ist. Andererseits hat der ÖTTV keinen Einfluss darauf, wie ein Verein – aktuell gibt es über 500 TT-Vereine in Österreich – reagiert. Unsere Mitglieder sind die Landesverbände und nicht die Vereine. Wir können lediglich Empfehlungen ausgeben, was auch geschehen ist“,

sagte ÖTTV Präsident Wolfgang Gotschke.

Unabhängigen Care- and Compliance-Ausschuss ist in Planung.

So meinte der ÖTTV Präsident Gotschke, zur Kenntnis genommen zu haben, dass das Ministerium eine Prüfung durchführe und nun positiv nach vorne blicke. weil er davon überzeugt sei, der ÖTTV habe in dieser Sache alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft. Der ÖTTV führe in der Folge zwischenzeitlich Gespräche über die Implementierung eines unabhängigen Care- and Compliance-Ausschusses. Diesen Ausschuss soll der ÖTTV Vorstand am Donnerstag, den 12ten März 2026, bei seiner nächsten Sitzung beschließen.

Qualität wie auch die Einhaltung von Gesetzen garantieren.

Es handelt sich bei diesem Ausschuss um ein spezialisiertes Gremium innerhalb einer Organisation im Gesundheits- oder Pflegewesen, das die Einhaltung rechtlicher, ethischer und interner Richtlinien überwacht. Die Unabhängigkeit stellt sicher, dass Entscheidungen frei von wirtschaftlichem Druck oder Interessenkonflikten getroffen werden. Sowohl die Qualität wie auch die Einhaltung von Gesetzen sollen damit garantiert sein. 

Textquelle: Miguel Daxner, ÖTTV Media, Österreichischer Tischtennis Verband.

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